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Spiegelbild der schulischen Realität Dreisprachig auch an der Fakultät für Bildungswissenschaften in Brixen
Die Ausbildung an der Freien Universität Bozen erfolgt an fast allen Fakultäten durchwegs dreisprachig. Nicht so an der Fakultät für Bildungswissenschaften, wo für die Ausbildung der Kindergärtnerinnen und Grundschullehrer/innen eine durchwegs einsprachige muttersprachliche Ausbildung garantiert wird. Als Brixner Besonderheit gilt die Ausbildung der ladinischen Studierenden. von Theodor Rifesser
Für ladinische Studierende, die sich im Laureatsstudiengang für Bildungswissenschaften im Primarbereich einschreiben, ist die Ausbildung verpflichtend dreisprachig und daher gleichsam ein Spiegelbild der schulischen Realität in den ladinischen Tälern Südtirols. Bereits im Kindergarten werden dort neben dem Ladinischen, das die dominierende Sprache bleibt, auch die beiden anderen Sprachen Deutsch und Italienisch auf spielerische Art und Weise verwendet. Ab der ersten Grundschulklasse werden die drei Sprachen dann curricular und systematisch unterrichtet. Durch die obligatorische universitäre Ausbildung der Grundschullehrer/innen und Kindergärtnerinnen (Ruberti-Gesetz 1990) wird zum ersten Mal der besonderen Schulordnung an den ladinischen Schulen Rechnung getragen. Bisher besuchten die angehenden ladinischen Grundschullehrer/innen die deutsche oder die italienische Lehrerbildungsanstalt, wo es keinen speziellen Unterrichtsplan für die ladinischen Studierenden gab. Auch fakultative Ladinischkurse gab es nur für kurze Zeit.
Anlehnung an paritätisches Schulsystem ...
Speziell für ladinische Studierende ...
Forschung zu Ladinistik und früher Mehrsprachigkeit ...
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