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Tipps & Links Lissabon, Bologna, PISA, Prag, Berlin, Bergen, London … die Bildungsdiskussion in den Europäischen Staaten trägt in den einzelnen Erklärungen den Namen bekannter Städte; selbst wenn PISA ein Akronym ( Programme for International Student Assessment – Programm zur internationalen Schülerbewertung ) ist, hat es doch mit seinen Ergebnissen die Bildungsdiskussion maßgeblich mitgeprägt. von Ledi Turra Rebuzzi
Wer etwas über die auf europäischer Ebene getroffenen Absichtserklärungen erfahren will, findet unter http://europa.eu/scadplus/leg/de/cha/c11088.htm alle Stufen von Lissabon (1997) bis Bergen (2005) dokumentiert und den Hinweis auf die für Mai 2007 geplante Konferenz in London. Im Detail werden die in der Bologna - Erklärung und im Prager-Kommunique vereinbarten Maßnahmen vorgestellt. Die Reform der Hochschulsysteme sieht u. a. die Entwicklung der europäischen Dimension im Bildungswesen und die Förderung der Zusammenarbeit zwischen den Bildungseinrichtungen vor.
Möchten Sie sich über die Lehrerausbildung in Deutschland informieren, klicken Sie auf die Seite http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=976 ff. Dort werden detailliert die einzelnen Lehramtsstudiengänge angeführt, die in den Bundesländern angeboten werden. Infos zu den Lernwerkstätten in der Lehrerbildung und mehrere Seiten zur Reform der Lehrerausbildung, die das gestufte Studienmodell Bachelor/Master vorsieht und auch Modelle und Praxisbeispiele zeigen, ermöglichen einen Einblick in den Stand der Reform(Stand Jänner 2008). thematisiert die Defizite in der Lehrerbildung im Blickpunkt der Bologna-Strukturen. Und „Wohin treibt die Lehrerausbildung?“ fragt sich Martin Winter vom Institut für Hochschulforschung Wittenberg auf www.hof.uni-halle.de/cms/download.php?id=108 . Im Arbeitsbericht geht der Autor auf die Debatte zur Umstrukturierung der Lehrerausbildung ein und stellt Grundsätze und Gründzüge des sachsen-anhaltischen Modells des modularisierten Lehramtsstudiums vor. http://www.hrk.de/de/download/dateien/Tagungsdokumentation.pdf dokumentiert die Ergebnisse der Workshops während der Tagung in Hannover. Dabei ging es um „Qualitätssicherung, Evaluation und Akkreditierung“, um „Polyvalenz des Bachelorstudienganges (Schlüsselkompetenzen und Praxisbezug) und Übergang zum Masterstudiengang“, um „Masterabschluss und seine staatliche Anerkennung Masterprüfung“ und um „Aktuelle Reformansprüche nach PISA“.
Lehrpersonen sind Fachleute für das Lernen. Aufgabe einer Lehrperson ist es, den Unterricht so zu gestalten, dass die Schüler/innen möglichst optimal lernen. Um die Kompetenzentwicklung in der Lehrerausbildung ging es auf dem Symposium in Salzburg, dessen Beiträge unter http://www.sbg.ac.at/erz/aepf_2005/abstractband/Symposium%202.pdf kurz angeführt werden. In http://pz.bildung-rp.de/pn/pn2_00/s24-26.htm#Lehrer nennt F. E. Weinert auf die Frage, was Lehrer können müssen, Sachkompetenz, diagnostische und didaktische Kompetenz sowie Klassenführungskompetenz. Das Stichwort „diagnostische Kompetenz“ gibt in http://www2.erzwiss.uni-hamburg.de/personal/welniak/Demokratiepaedagogik.htm Aufschluss über Bedeutung und Formen sowie die Definition lt. PISA: Diagnostische Kompetenz bezeichnet hier die „Fähigkeit, den Kenntnisstand, die Verarbeitungs– und Verstehensprozesse sowie die aktuellen Lernschwierigkeiten der Schüler/innen korrekt einschätzen zu können“. Ein Link stellt die Verbindung zum Aufsatz von Annemarie von der Groeben „Verstehen lernen als didaktische Herausforderung“ http://www.beltz.de/paedagogik/heft200304/n_02_02.html her. Der Beitrag ist wirklich lesenswert und „schärft den Blick“ für Entwicklungen in der Schule.
Die Power Point Präsentation zum Thema Kompetenzorientierung in der Lehrerbildung ( http://sts-gym-marburg.bildung.hessen.de/fortbildung/Kompetenzorientierung_in_der_Lehrerbildung__Seminartag_MR_.pdf enthält auf Folie 17 und 18 einen brauchbaren Kompetenzraster, der der Selbsteinschätzung sehr dienlich sein kann.
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