Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Auszeichnung der Landesberufsschule Savoy für ein Schulprojekt

 

Über unser EU-Projekt „Rechte Gewalt und ihre Prävention“, das wir gemeinsam mit unseren Partnerschulen in Schwandorf in Bayern und Hartberg in der Steiermark von 2003 bis 2006 durchgeführt haben, sind wir auf die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ gestoßen.

von Peter Enz

Die Partnerschule der Landesberufsschule Savoy, das Berufsschulzentrum Schwandorf mit ca. 3.500 Schülerinnen und Schülern, hat die Auszeichnung „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ bereits 2006 erhalten und der dortige Projektkoordinator Günter Kohl hat uns zur Verleihung der Auszeichnung eingeladen. Bei dieser Gelegenheit wurde die Idee geboren, diese Auszeichnung auch für unsere Schule in Meran anzustreben.

Anlässlich der Wahl der Schülervertretung im Mai 2007 warben wir, die Lehrkräfte Christine Laimer und Peter Enz, an der Landesberufsschule Savoy für das Projekt „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“. Die Schülervertreter/innen und Klassensprecher/innen nahmen die Idee mit Begeisterung auf und sagten ihre tatkräftige Unterstützung zu. So stellten die Schülervertreter/innen in einer gemeinsamen Sitzung nach der Wahl der neuen Klassensprecher/innen im November 2007 das Projekt vor.

Damit das Projekt durchgeführt und der Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ erreicht werden kann, muss an der betreffenden Schule eine Unterschriftenaktion durchgeführt werden, bei der sich mindestens 70 Prozent aller Schüler/innen, Lehrer/innen und sonstigen Personen an der Schule persönlich mit ihrer Unterschrift zu einer Selbstverständniserklärung von SOR-SMC bekennen. Diese lautet:

  1. Ich werde mich dafür einsetzen, dass es zu einer zentralen Aufgabe meiner Schule wird, nachhaltige und langfristige Projekte, Aktivitäten und Initiativen zu entwickeln, um Diskriminierungen, insbesondere Rassismus, zu überwinden.
  2. Wenn an meiner Schule Gewalt, diskriminierende Äußerungen oder Handlungen ausgeübt werden, wende ich mich dagegen und setze mich dafür ein, dass wir in einer offenen Auseinandersetzung mit diesem Problem gemeinsam Wege finden, einander künftig zu achten.
  3. Ich setze mich dafür ein, dass an meiner Schule ein Mal pro Jahr ein Projekt zum Thema Diskriminierungen durchgeführt wird, um langfristig gegen jegliche Form von Diskriminierung, insbesondere Rassismus, vorzugehen.

Bei der Planung der einzelnen Schritte wurde festgehalten, ...

 

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