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Migration scheint in unserer globalisierten Welt eine alltägliche Erfahrung. Kein Lebensbereich bleibt davon ausgespart. Grund genug, sich um interkulturelle Kompetenzen zu kümmern.

von Ledi Turra Rebuzzi

 

Das Netzwerk „Migration in Europa“, das sich auf den Seiten http://www.network-migration.org/ vorstellt, ist ein interdisziplinäres Informations- und Kompetenzforum, welches in Europa Migrationsexperten, Multiplikatoren, Studierende und Schüler in Projektkooperationen vernetzt. Über die Vermittlung und das Wissen von Migrationsprozessen in europäischen Gesellschaften in Geschichte und Gegenwart sollen zukunftsweisende Perspektiven gefördert werden.

Ziel des Netzwerks ist es, die Themenfelder (Zwangs-)Migration, Menschenrechte, Minderheiten und Entwicklung in ihrem europäischen, transnationalen und globalen Zusammenhang zu stärken. Die Arbeit des Netzwerks Migration in Europa umfasst die Felder Wissensvermittlung und Vernetzung, Bildung und Kultur und bietet eine Plattform für wissenschaftlichen Dialog.

 

Suchen Sie hingegen gezielte Informationen zu Interkultureller Bildung und Schule, finden Sie auf der Seite des Bildungsservers http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=3071 eine Fülle von Fachartikeln und Publikationen, Trainingsprogramme, Begegnungskonzepte sowie Richtlinien und Lehrpläne, Fortbildungsangebote, Handreichungen, Materialien und Praxisbeispiele.

 

„Der Perspektivwechsel in der Auseinandersetzung zwischen Fremdem und Vertrautem, der die eigene Wahrnehmung erweitert und den Blickwinkel der anderen einzunehmen versucht, ist ein Schlüssel zu Selbstvertrauen und reflektierter Fremdwahrnehmung. Die durch Perspektivwechsel erlangte Wahrnehmung der Differenz im Spiegel des anderen fördert die Herausbildung einer stabilen Ich-Identität und trägt zur gesellschaftlichen Integration bei. Eine auf dieser Grundlage gewonnene Toleranz akzeptiert auch lebensweltliche Orientierungen, die mit den eigenen unvereinbar erscheinen, sofern sie Menschenwürde und -rechte sowie demokratische Grundregeln achten.“ Quelle: Empfehlung Interkulturelle Bildung und Erziehung in der Schule

 

Die Deutsche UNESCO Kommission hat eine Erklärung über interkulturelle Bildung im neuen europäischen Umfeld verfasst, die im Wortlaut auf http://www.unesco.de/455.html?&L=0 zu finden ist und das Bestreben bekräftigt, den multikulturellen Charakter der europäischen Gesellschaft zu bewahren. Zugleich würdigt die Erklärung die vielen Initiativen und Projekte, die wichtige Beiträge zu den gemeinsamen Zielen des gegenseitigen Verständnisses, der Achtung und des Zusammenlebens leisten.

 

Wer Lernspiele als Lernangebote zum Bereich der interkulturellen Bildung sucht, sei auf die Seite http://www.lehrer-online.de/lift-quiz.php?sid=67402084327430941022723242324230 verwiesen, wo LIFT–Lernangebote zeigen, wie Schüler/innen auf spielerische Art und Weise Kenntnisse über Lebensweisen und Gebräuche verschiedener Kulturen erwerben und ihr Wissen über interkulturelle Bezüge ihrer Lebenswelt erweitern können. Die behandelten Themen umfassen Jugendkultur, Freizeit, Alltag, Religion und Geografie.

 

Auch die Seite http://www.carpe-animam.de/arbeitmitschulen/index.html bietet ein breites Angebot zur interkulturellen Bildung, und richtet sich in erster Linie an Schulen und Jugendeinrichtungen. Das Angebot ist nach Fächern und Themen aufgegliedert und umfasst auch Erlebnispädagogische Angebote.

 

Stichworte zum interkulturellen Lernen , von A wie Akkomodation bis Vorurteil und Wertewandel sind unter http://www.ikkompetenz.thueringen.de/a_bis_z/index.htm abrufbar.

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