|
Zugang zu sich & zur Welt Auch im Zeitalter von Internet und E-Mail, Computer und Fernsehen ist und bleibt Lesen eine wichtige Kulturtechnik. Lesen ermöglicht, sich Wissen anzueignen, sich zu orientieren und auszuwählen, über Fremdverstehen sich selbst zu erkennen. von Ledi Turra Rebuzzi Die Internetseite http://www.leseerziehung.de/lesefoerderung.htm bietet Tipps für die Leseerziehung in der Familie, in Kindergarten und Schule. Dazu gehört z. B., dass das Buch und die geschriebene Sprache bereits im Leben des Kindes fester Bestandteil werden; so lernen Kinder ganz nebenbei, dass Lesen einen hohen Gebrauchswert hat. Auf http://www.e-lisa-academy.at/index.php?cid=7074 finden sich zur Leseerziehung 5 Unterrichtsbeispiele von Stephan Waba zur Leseerziehung auf der Lernplattform „moodle". Hier kann auch ein Online-Kurs heruntergeladen werden, der sich zum Ziel setzt, Lesespaß zu wecken und Lesekompetenz zu fördern. Die behandelten Bereiche betreffen außer den allgemeinen Grundzügen der Leseerziehung heute und der spezifischen in der Grundschule bzw. der Sekundarstufe auch die fächerüber-greifende Leseerziehung und die geschlechterspezifische Leseförderung. Eine Diplomarbeit über Methoden jungenspezifischer Leseförderung wird auf http://www.hdm-stuttgart.de/ifak/publikationen/abschlussarbeiten/ifakabschlussarbeit20070605143756/DA_Engelhardt.pdf veröffentlicht. Der aktuelle Stand in der jungenspezifischen Leseförderung und Gründe für die mangelnde Lesekompetenz und Leseunlust von Jungen werden vorgestellt. Zudem werden verschiedene Arten beleuchtet, die Leselust zu wecken und es wird ein Konzept zur Fortbildung für Bibliothekare, Lehrpersonen, Erzieher/innen und Eltern entwickelt. Die österreichische Seite zur Literacy, des kompetenten Umgangs mit Sprache und Schriftlichkeit http://www.literacy.at/index.php?id=16&no_cache=1, enthält mehrere interessante Artikel, wie den „Dresdner Bücherkanon“, wo jugendliche Straftäter/innen mit Hilfe ausgewählter Lektüre über ihr Handeln nachdenken sollen, oder die Ergebnisse der Eurydice-Studie, wonach jeder fünfte Jugendliche in der EU große Schwierigkeiten beim Lesen hat oder das Interview mit M. Dippelreiter zur Erkenntnis, dass Lesen bereits vor der Schule anfängt. Eine umfangreiche Linkliste rundet das Angebot ab. Recht handlich erweist sich das Angebot auf http://www.aschern.de/Beratung/OML.htm. Hier wird die Offene Methodenkartei zur Leseförderung vorgestellt. Diese Kartei versteht sich als offenes Projekt und soll nach und nach erweitert werden. Wer Erfahrungen in der Leseförderung gesammelt hat, kann selbst eine Karteikarte entwerfen und hier veröffentlichen. Es finden sich vielfältige Anregungen wie die Methodenkarte "Book-Crossing“, die Methodenkarte "Lesenacht", die Methodenkarte "Zeitung in der Schule", die Methodenkarte "Antolin", die Methodenkarte "Lesen an besonderen Orten", die Methodenkarte "Lesescouts", die Methodenkarte "Bilderbuchkino" und viele mehr. Jede Karte nennt den Autor, enthält eine Kurzbeschrei-bung, eine Beschreibung der Voraussetzungen und möglicher Varianten sowie die Bezeichnung der Zielgruppe und weiter führende Literatur- bzw. Linksangaben.
www.e-lisa-academy.at bietet drei kostenlose Onlinekurse zur Leseerziehung. Der Zugang zu den Kursen ist ohne Login möglich. Die Inhalte umfassen die Bereiche Lesestart - Frühförderung, Leseerziehung in der Grundschule und Leseerziehung in der Sekundarstufe. Zielgruppe sind Lehrpersonen, Kindergartenpädagogen sowie Eltern. Zahlreiche Schulen veröffentlichen ihre Projekte im Bereich der Leseerziehung. Als Beispiel sei hier nur http://www.odilienschule.de/leseerziehung.html aufgezeigt; die Schule versteht Lesen gleichsam als Eintrittskarte in den Kosmos vieler anderer Menschen versteht. U. a. werden Lesewettbewerbe, das Internetangebot von Antolin und der Lesezug vorgestellt. Will eine Schule überprüfen, wie es um das schulspezifische Leseförderkonzept steht, kann sie die Checkliste für Schulen auf http://lesen.bildung.hessen.de/lesefoerderung.pdf verwenden. Gezielte Fragen helfen zur Erhebung einer Standortbestimmung. Besonders faszinierend finde ich das Leselabyrinth auf dem Südtiroler Bildungsserver http://www.blikk.it/angebote/leseblikk/lly1000.htm, auf dem Schulklassen u. a. Buchtipps geben und das Buch des Monats vorstellen. Eine gute Übersicht bietet die Seite http://www.blikk.it/angebote/leseblikk/infothek.htm, auf der drei Zielgruppen – Kinder, Jugendliche und Erwachsene – angesprochen werden, Handreichungen für Projekte an den einzelnen Schulstufen, Theorie- und Didaktik-Seiten als Impulsgeber für die Leseförderung dienen und ein Forum den Meinungsaustausch und die Kommunikation zwischen den Nutzerinnen und Nutzern fördert. |
TIPPS & LINKS
|
|---|