Die
Römer
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Die
Entstehung Roms
Die Stadt Rom wurde im Jahr
500 v. Chr. von den Etruskern beherrscht. Zwischen 400 und
500 v. Chr. starteten die "Römer" einen Angriff auf die
Etrusker und siegten. Mit der Zeit erweiterten sie ihr Reich
auf fast ganz Italien. So wurde Italien zur Römischen
Republik. Die Römische Republik hielt bis um 30 v.Chr.,
dann begann das Zeitalter des "Großen Römischen
Reichs".
Die ersten Einwohner Roms lebten auf den sieben Hügeln.
Diese hießen: Quirinale, Viminale, Capitilino,
Esquilino, Palatino, Celio und Aventino. Danach besiedelten
sie auch die übrige Landschaft.
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Die Erweiterung
Roms
Julius Cäsar ging durch
seine Eroberungen in Germanien in die Geschichte ein. Er
verschaffte Rom Sieg und Ruhm. Von seinem Namen wurde auch
der Begriff "Kaiser" hergeleitet (Cäsar = Kaiser). Er
selbst trug aber diesen Titel nie.
Julius Cäsar war sehr
schlau, er verbündete sich mit Cleopatra, der
Herrscherin Ägyptens, und konnte so das römische
Reich auch noch über Ägypten ausweiten.
Erfolg schafft aber auch Neid,
und so wurde Julius Cäsar von seinem eigenen Rat
erdolcht. Er erlitt dabei 27 Messerstiche und starb. Das
Volk war so verärgert, dass sie die Verräter
töteten und deren Häuser abfackelten.
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Das
Römische Reich
Rom war jetzt ein großes
und mächtiges Reich, das den gesamten Mittelmeerraum
einnahm. Um 300 - 400 n. Chr. erreichte es seine
größte Ausdehnung. Im Norden reichte es bis zum
Rhein und zur Donau, im Osten bis nach Vorderasien und im
Süden gehörten große Teile Nordafrikas
dazu.
Weil das Reich so groß
war teilte, man es in eine Ost- und eine Westhälfte.
Kaiser Konstantin machte Konstantinopel (das heutige
Istanbul) zur Hauptstadt des Ostreiches. Das Westreich ging
allmählich unter, als germanische Volksstämme
vordrangen.
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Was die
Römer verkauften
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Aus dem gesamten
Reich wurden viele Waren angeliefert, die man dann
in der Stadt kaufen konnte:
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Wie die
Römer lebten
Das römische Reich war
ein sehr kulturreiches und entwickeltes Land. In der Stadt
Rom lebten alle in großem Reichtum. Alle waren sehr
gepflegt und beherrschten gute Manieren. Die Römer
waren die ersten, die Bäder besaßen. Weil sie so
gepflegt waren gab es weniger Krankheiten.
Die Römer besaßen
auch sehr fruchtbares Land, daher hatten sie auch viel zum
Essen. Sie wußten die Kultur sehr zu schätzen und
die Griechen waren ihre Vorbilder und Lehrer.
Die Römer waren auch die
ersten, die Straßen und Wasserleitungen bauten, die
meisten hatten fließendes Wasser im Haus.
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Testuge
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Die
Kriegsgeräte
Die Römer erfanden auch
die meisten Kriegsgeräte, wie zum Beispiel das
Katapult. Dies ist ein Gerät mit dem man Steine werfen
kann. Man benutzte es um Festungen, Stadtmauern u.ä. zu
zerstören. Dann gab es auch noch die Testuge. Das ist
eine Art Haus auf Rädern, in dem sich römische
Soldaten versteckten und sich unbemerkt feindlichen
Festungen nähern konnten. Es gab noch viele andere
Kriegsgeräte.
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Die
Christenverfolgungen
Das große Römische
Reich hatte nicht nur gute, sondern auch schlechte Seiten.
Alles begann, als es im Jahr 64 in der Stadt Rom brannte. Zu
dieser Zeit herrschte Kaiser Nero.
Der Kaiser wusste nicht, wer
den Brand gestiftet hatte, so beschuldigte er die Christen
für den Brand. Aber das war nicht der einzige Grund,
weshalb die Römer die Christen verfolgten. Sie
töteten sie auch, weil die Kaiser nicht wollten, dass
jemand an einen Gott glaubten, der nicht sie selbst waren.
Sie wollten, dass die Menschen nur sie verehren und anbeten.
So erhielten die Soldaten den
Auftrag alle Leute, die beteten, gefangen zu nehmen. Nun
kreuzigte man die Christen oder man brachte sie in ein
Kolosseum und ließ sie von den Raubtieren fressen. Das
war für die anderen Bürger ein unterhaltsamer
Spektakel.
Um sich vor den Soldaten zu
schützen, gruben die Christen unterirdische Gänge,
in denen sie beteten und Messen feierten. Diese "Tunnels"
nannte man Katakomben, sie waren klein und eng. Die
Christenverfolgungen dauerten ungefähr 300 Jahre lang.
In diesen Jahren waren Nero, Dezius und Dodizösimus
Kaiser. Der Kaiser, der den Christen wieder die Freiheit gab
war Kaiser Konstantin (313 n.Chr.)
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Die
Barbaren
Als Barbaren wurden
verschiedene Völker bezeichnet, die von Nordeuropa und
Asien in das Römische Reich einzudringen versuchten.
Die wichtigsten waren die Vandalen, die Franken, die
Westgoten und die Ostgoten.
Sie waren alle Nomaden. Die
Barbaren waren im Vergleich zu den Römern noch sehr
unterentwickelt, grausam, mutig....... Sie ernährten
sich fast nur von Fleisch und Fisch.
Außerdem waren sie auch
sehr unhygienisch und kannten keine Gesetze. Sie kannten
auch keine Kultur. Das Wort Barbaren hatten die Römer
erfunden und hieß: Ausländer.
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Der
Untergang Roms
Als Rom demokratisch wurde,
gab es nur mehr wenige, schlecht ausgebildete und bezahlte
Soldaten. So verringerten sich die Streitkräfte. Die
Barbaren wollten das Land besiedeln, und so griffen sie das
Reich Rom an. Weil es nur wenige Streitkräfte der
Römer gab, konnten sie das Land schnell erobern. Zuerst
griffen sie das westliche Reich an. Das andere östliche
Reich griffen sie zwar auch an, aber ohne Erfolg. So konnte
das Ostreich, auch Byzantinisches Reich genannt, noch
weitere 1000 Jahre bestehen.
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Die
Folgen des Angriffs
Da die Barbaren
unterentwickelt waren, entwickelte sich auch Europa in
manchen Bereichen zurück. Vieles haben aber die
germanischen Volksstämme auch von den Römern
abgeschaut und übernommen, wie z.B. die Gesetzgebung.
Mit der Zeit starb die lateinische Sprache fast völlig
aus und man sprach nun man fast in ganz Mitteleuropa
Deutsch. Die Kriegsarten haben sich auch sehr
zurückentwickelt.
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Zur
Gründung Roms
Die Stadt Rom wurde im Jahr
753 v. Chr. gegründet, aber an welchem Tag? Niemand
kann ein genaues Datum angeben - keine Stadt, also auch
nicht Rom, wurde nämlich an einem einzigen Tag gebaut.
Die Entwicklung einer Stadt begann meistens so, dass sich
irgendwo Bauern und Händler niederließen.
Ähnlich musste es vor rund 3000 Jahren auf dem Palatin
zugegangen sein; das ist einer von den sieben Hügeln,
auf denen Rom erbaut wurde. Die ersten Römer lebten in
einfachen, strohbedeckten Hütten mit einem
Lehmfußboden.
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Die Sage der
Entstehung Roms
Sie erzählt, dass die
Brüder Romulus und Remus auf dem Tiber, einem Fluss,
ausgesetzt wurden. Sie waren die Söhne des Kriegsgottes
Mars und der Reha Silvia. Die Kinder wurden von einer
Wölfin gefangen und gesäugt. Dann fand sie ein
Hirte und zog sie groß. Als sie erwachsen waren,
gründeten sie an der Stelle, wo sie gerettet worden
waren eine Stadt. Im Jahre 735 v. Chr. zog Romulus eine
Furche (Graben) durch die Stadt. Remus sprang über den
Graben und Romulus erschlug seinen Bruder.
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Die Sage von
Rhea Silvia
Aenas, ein Troianischer Held,
sei am Latium gestrandet, um dort eine Stadt zu
gründen. Von ihm stammte das Volk der Lateiner ab,
seine Enkelin solle die Rhea Silvia sein.
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