Taisten
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Einwohnerzahl: Taisten hat ca. 1200 und gehört zur Marktgemeinde Welsberg.  

Höhenlage: ca. 1212 m ü. d. M.

Geographische Lage: 12,50 östlicher Länge, und ca. 470 nördlicher Breite.

Kirche den Hl. Inguin und Albuin geweiht.

Ämter: Mehrzwecksaal

Denkmäler: Bildstöckel, Georgskirche,

Taistner Geschichte:

Taistner Wirtschaft:

Bittgang nach Ehrenburg.

 

Taistner Geschichte                                                                                                             zurück

ca. 800

erste Erwähnung mit dem Namen Tesido; Namensänderungen:

12. Jh.

Die St. Georgkirche war die erste Kirche in Taisten.

1150

Pfarrkirche von  Taisten: Kirchenpatrone sind Inguin und Albuin

14. Jh.

Künstler Simon von Taisten:

15. Jh.

Pfarrkirche gotisiert; St. Jakob am Friedhof; Bildstöckl

1600

Von da an blieb der Name Taisten

17. Jh.

Die Pfarrkirche wird zu einer barockisierten Kirche umgebaut.

18. Jh.

über dem Eingang der St. Georgskirche entsteht die Sonnenuhr.

19. Jh.

Lourdeskapelle wurde errichtet; Sage: Das Geisterlicht zu Taisten;

1941

Wütet ein großer Brand.

1944

Wurde die Kirche wieder renoviert

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Die Namensänderungen: (von 769 bis 1923 Tesido, Tesitin, Teistin, Tesitin, Teiste, Teisten, Tayst, Taiste, Taysten, Taisten, Deisten, Taysten, Tasten, Tasten, Taysten, Taisten,  Tasch, Daisten, Taisten,  Tesido / Taisten, Tesido

Die Einwohner sagen „Taaschtn“.

Buch: Ortsnamen Südtirols und Ihre Geschichte – Band 1; Egon Kühebacher; Athesia; Erscheinungsjahr 1995  

     

 

Dorf mit Pfarrkirche                                                                                                            zurück  

   

Das Bildstöckl steht in der Mitte des Dorfes und ist ein gotisches Werk.  In den vier Rundbögen sieht man Fresken von Heiligen: Madonna mit Christkind; Jesus im Ölgarten, Kreuztragung Jesu, Kreuzigungsgruppe

Die St. Georgkirche war die erste Kirche in Taisten und ist möglicherweise noch vor dem 12. Jahrhundert erbaut worden.   

Am rechten Ende der Südseite sieht man einen Christophorus, ein Fresko von Simon von  Taisten (14. Jh.).  Über dem Eingang der St. Georgskirche ist eine im 18.Jh. entstandene Sonnenuhr.

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In der Jakobskapelle (St. Jakob am Friedhof) wird heute zu Ostern das hl. Grab aufgestellt.     (Bilder werden später eingeben)                  

 

Man vermutet, dass der Marenkelhof das Heimathaus vom Künstler Simon von Taisten sein könnte. Er malte nicht nur in Taisten, sondern auch außerhalb des Dorfes. In Taisten malte er in der Georgskirche (Am rechten Ende der Südseite sieht man Christophorus, ein Fresko von Simon von Taisten), in der Jakobskapelle und an der Außenseite der Pfarrkirche.          

Eine Straße in Taisten ist nach Simon von Taisten benannt.                    

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Lourdeskapelle: wurde von Pfarrer Ferdinand (Bergmeister) errichtet.                                                                              zurück  

 

 

 

 

Wütet ein großer Brand. Der Brand zerstörte die Pfarrkirche (den Dachstuhl, die Orgel und die Glocken) und noch 12 weitere Häuser.

                                                          

Sage: Das Geisterlicht zu Taisten: In den Außerwiesen in Unterrain (alte Siedlung) sah man noch vor ungefähr hundert Jahren bei Nacht ein Licht hin- und herschweben. Auf dem Breitwieserhof arbeiteten einst 3 Schuster.

Wie es Brauch war, gingen die drei Schuster abends zum Feichter, "Lichtstunde" zu halten. Um 8 Uhr abends begaben sie sich wieder auf den Rückweg. Sie fingen an, über das gespenstige Licht zu reden und zu lachen. Einer von den Schustern sagte: "Wenn sich das Licht heute sehen lässt, muss es mir die Pfeife anzünden." Auf einmal tauchte das Geisterlicht wieder auf, und der Schuster sagte noch einmal: "Jetzt werde ich daran meinen Tabak anzünden." Im selben Augenblick war auch schon das licht bei ihnen. Sie erschraken so, dass sie sofort umkehrten und wegliefen, bis sie eine Heuscheune erreichten, in welche sich die drei Schuster verkrochen.

Das Licht verfolgte sie bis zur Scheune und fing an, am Dach zu pumpern und zu klumpern, sosehr, dass die Schuster anfingen zu beten, obwohl sie keine Betbrüder waren. Als es dann in Taisten zwölfe schlug, wurde es still, und seitdem war das Geisterlicht nie mehr zu sehen.

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Wirtschaft (Stand 2001):   

Handwerker: 7 Zimmereien; 3 Tischlereien; 3 Fliesenleger; 2 Baufirmen, 1 Holzverarbeitungsbetrieb; 1 Mechaniker;  1 Baggerunternehmen; 1 Maler.

Handlungen: 2 Geschäfte

Gastbetriebe: 4 Gastbetriebe; 3 Hotels; 2 Jausestationen; 1 Café

Landwirtschaftliche Betriebe: 62 Bauernhöfe

 

Der Kreuzgang nach Ehrenburg wird am Samstag nach Christi Himmelfahrt begangen: Sie Treffen sich um Mitternacht bei der Pfarrkirche von Taisten. Die Leute gehen nach Ehrenburg, dort wird Messe gelesen und anschließend gehen sie wieder nach Taisten zurück, wo dort wieder eine Messe gelesen wird.

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