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Projekte: Erfindungen,
die das Leben der Menschen veränderten Link zu einer Arbeitsoberfläche: http://zeus.provinz.bz.it/w-agora/index.php3?bn=freeforum_technik Das Rad
zurück Was vor
rund 6.000 Jahren mit rollenden Baumstämmen begonnen hat, endet schließlich
bei den Kugellagern und Reifen eines Formel-1-Wagens z.B. Als die Menschen größere Räder wollten, haben sie mehrere Bretter zusammengefügt und sie anschließend kreisförmig ausgeschnitten (bereits vor 5.000 Jahren). Dies einfachen Räder drehten sich mit einer festen Achse, so dass man schwerlich eine Kurve fahren konnte (in der Kurve muss sich nämlich das äußere Rad weiter und somit schneller drehen als das innere). Vor 4.000 Jahren tauchten die ersten Speichenräder bei Streitwägen in Mesopotamien und später in Ägypten auf. Diese Räder waren leichter als die Scheibenräder und sie konnten sich auf einer Achse drehen. Weil sich Holzräder so schnell abschliffen, wurden schließlich die Reifen erfunden. Die Babylonier fertigten zunächst Reifen aus Leder. Später beschlugen sie die Speichenräder der Kampfwägen mit Bronze- und Kupferbänder (vor 3.000 Jahren). In den folgenden Jahrhunderten und Jahrtausenden verbreiteten sich Speichenräder mit Reifen, mit Kugellagern auf einer Achse gelagert über ganz Europa und Kleinasien.
Das Auto
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| 1765 | Bereits die Erfindung der Dampfmaschine ermöglichte den Bau von „selbstfahrenden Fahrzeugen“ |
| 1779 | Das
erste
dreirädrige Dampfrad wurde entwickelt. Bereits am Anfang des 19. Jahrhunderts wurden Dampfwagen zur Personenbeförderung eingesetzt. Die Dampffahrzeuge waren viel zu groß und schwer und sie erforderten einen enormen Kohlevorrat. Also musste ein leichterer und kompakterer Antrieb mit weniger Energieverbrauch entwickelt und hergestellt werden Zwei deutsche pfiffige Tüftler (Gottlieb Daimler und Carl Friedrich Benz) entwickelten gleichzeitig, aber völlig unabhängig voneinander, einen solchen Motor, den ersten sogenannten Verbrennungsmotor. In einem Zylinder wird eine Mischung aus Luft und Benzin durch den Funken einer Zündkerze entzündet. Dadurch entsteht ein Explosionsstoß, der einen Kolben in Bewegung setzt. Mehrere Explosionen schnell hintereinander und in mehreren Zylindern (z.B. in vier Zylindern nebeneinander d.h. ein Vierzylinder) lässt eine Energie entstehen, die in der Lage ist, ein Fahrzeug anzutreiben. Der von Daimler und Benz entwickelte Verbrennungsmotor arbeitet in vier Stufen oder Takte und er wird deshalb Viertaktmotor genannt. Daimler erstes Fahrzeug war eine Art Motorrad mit 0,5 PS (=Pferdestärken), das ganze 6 km/h (=Kilometer pro Stunde) zurücklegte. Benz erstes Auto sah aus wie eine dreirädrige Kutsche mit einem eingebauten 0,88 PS Motor und er ließ es 1886 patentieren. Bald baute auch Daimler eine vierrädrige Pferdekutsche zum Auto um. Damit fuhr er noch lärmend und stinkend mit 16 km/h über die Landstraße. |
| 1885 | Nun begann man auch in anderen Ländern Autos herzustellen. Die Motorkutsche wurde überdacht und bekam eine Karosserie. Allmählich entwickelte sich die heutige kompakte Form des Autos mit einem geringen Luftwiderstand, um den Energieverbrauch zu vermindern. Die Motoren wurden immer leistungsstärker und umweltfreundlicher. |
| 1913 | In den Fordwerken lief das erste Fließband zur Montage des berühmten T-Modells, auch Lizzie genannt. Es war ein Gebrauchsfahrzeug und leicht zu warten. Die Massenproduktion begann. Vom T-Modell wurden 15 Mio. Stück in 19 Jahren (1908-1927) gebaut (Vergleich Käfer: 20 Mio. Stück). Das heutige Auto wird an computergesteuerten Fließbändern gebaut. |
| Der Volkswagen, auch Käfer genannt, wurde in den 30-er Jahren von Ferdinand Porsche konstruiert und er war in den 50-er und 60-er Jahren das erfolgreichste Auto der Welt. |
| 1891 | Der Deutsche Otto Lilienthal baute den ersten Hängegleiter – ein fledermausartiges Gebilde aus Segeltuch und Weidenstäben -, mit dem ihm 1891 die ersten Gleitflüge gelangen. Bei einem Flugversuch 1896 stürzte er ab und starb an den Verletzungen. Lilienthals Fluggebilde war ein Vorgänger des heutigen Ballons. |
| 1903 | Als die Pioniere des Motorflugs gelten die amerikanischen Brüder Wright. 1903 legte ihr Doppeldecker „Flyer“, der von einem Benzinmotor angetrieben wurde, 53 Meter in 12 Sekunden zurück. Das Zeitalter der Luftfahrt hat begonnen. Das Motorflugzeug wurde immer weiter entwickelt. |
| 1908 | Orville Wright blieb eine Stunde in der Luft. |
| 1909 | Bleriot überflog als Erster den Ärmelkanal. |
| 1919 | Nach dem 1. Weltkrieg wurde der zivile Luftverkehr zum Transport von Passagieren eingeführt. Als erste Fluglinie entstand 1919 die holländische KLM. |
| 1927 | Dem Amerikaner Lindbergh gelang der erste Alleinflug über den Atlantik. In 33,5 Stunden war er von New York nach Paris geflogen. |
| 1947 | Das erste Flugzeug durchbrach die Schallmauer. |
| 1957 | Das Zeitalter der Raumfahrt begann 1957 mit dem Start von „Sputnik 1“, dem ersten Satelliten. Ein Satellit ist ein Objekt, das den Mond oder Planeten umkreist. Es gibt natürliche und künstliche Satelliten. Der Mond ist ein natürlicher Satellit der Erde. Meist spricht man aber von künstlichen Satelliten, auch Raumsonden und Raumfährten genannt, die von extrem antriebsstarken Flugkörpern, den Raketen, angetrieben werden. Als erstes Lebewesen reiste 1957 die Hündin Laika an Bord von „Sputnik 2“ in den Weltraum. |
| 1961 | Der erste Mensch im All war 1961 der russische Raumfahrer Juri Gagarin. In der Weltraumkapsel „Wostok 1“ umkreiste er in 108 Minuten die Erde. |
| 1969 | Am 20. Juli 1969 betraten die Amerikaner Neil Armstrong und Edwin Aldrin als erste Menschen den Mond. |
| 1970 | Das größte bis heute gebaute Passagierflugzeug, eine Boeing 747 - auch Jumbojet genannt -, nimmt den Linienbetrieb auf. |
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1976
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Die Concorde, eine britisch-französische Koproduktion, war das erste Passagierflugzeug, das in mehr als der doppelten Schallgeschwindigkeit fliegen konnte. Von ihr wurden nur 16 Serienflugzeuge gebaut. |
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1981
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Es startet das erste Spaceshuttle, ein wiederverwertbares Weltraumfahrzeug, das zur Erde zurückkehren und wieder in das All fliegen kann. |
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1986
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Die russische Raumstation „Mir“ wurde ins All geschossen, in der mehrere Wissenschaftler für längeren Zeitraum lebten und forschten. |
Energie
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Das Wort Energie kommt aus dem Griechischen und bedeutet Tatkraft.
Energie ist die Fähigkeit, eine ArbTechnikeit zu
verrichten, kurz: Energie = gespeicherte Energie. Energie hat
verschiedene Erscheinungsformen:
mechanische, elektrische, magnetische, thermische, chemische Energie und
Atomenergie. Alle Energieformen sind grundsätzlich ineinander umformbar.
| heute | früher |
| Elektrische Energie kommt aus jeder Steckdose. Sie kann durch eine Glühlampe in Licht, durch eine Elektro-Ofen in Wärme und durch einen Motor in Bewegung umgewandelt werden. | Das war nicht immer so. Über
Jahrtausende war die Muskelkraft von Mensch und Tier die einzige
Energiequelle, mit der Arbeit verrichtet wurde. In der Steinzeit entdeckte der Mensch die Möglichkeit des Feuers, Wärme und Licht zu spenden. Auch andere Naturkräfte wie Wind- und Wasserkraft wurden - und werden noch heute - zur Energiegewinnung genutzt. 1765 baute James Watt (ein schottischer Erfinder) die erste Dampfmaschine, die die Energie des Dampfes in mechanische Energie umwandelte. Erhitzter Wasserdampf wurde in einen Zylinder geleitet und drückte dort auf einen beweglichen Kolben. Anschließend wurde der Dampf abgekühlt, er kondensierte (d.h. er verflüssigt sich wieder), so dass der Druck im Zylinder sank und der Kolben wieder zurückbewegt werden konnte. 1782-84 entwickelte Watt ein neues Modell, das die Bewegung des Kolbens auf Räder übertrug. Dampfmaschinen wurden nun genutzt um Lokomotiven, Schiffe und Maschinen in Fabriken anzutreiben. Ab 1882 gibt es den elektrischen Strom in Haushalten |
Elektrische Energie gab es schon immer in der Natur, z.B. den Blitz. Ein Blitz ist ein riesiger elektrischer Funke. Das Wort Elektrizität kommt aus dem Griechischen. Die Griechen entdeckten , dass Bernstein (griech.: "elektron") nach der Reibung mit anderen Stoffen kleine, leichtere Körper anzog. Lange wurde nur mit der Reibungselektrizität experimentiert, bis der Italiener Alessandro Volta entdeckte, dass elektrischer Strom mit Hilfe von zwei verschiedenen Metallen und einer Säure erzeugt werden kann.
Kommunikation
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Kommunikation bedeutet Senden und Empfangen von Informationen aller
Art. Sie findet hauptsächlich zwischen Menschen statt, aber auch
Tiere oder Maschinen können miteinander kommunizieren. Kommunikation kann
auf verschiedenen Übertragungswegen geschehen, z.B. mit Sprache, Bildern oder
Schrift.
Vor langer Zeit hatten die Menschen das Bedürfnis, die Sprache, mit der sie
sich mitgeteilt hatten, dauerhaft aufzuzeichnen. Um z.B. ihre Erfahrungen bei
der Büffeljagd an andere weiterzugeben, begannen sie vor etwa 30.000
Jahren,
Felszeichnungen an die Wände ihrer Höhlen zu malen.
Mit zunehmenden Wissen wurde etwas anderes notwendig, um die Informationen
weiterzugeben. Zeichnungen wurden immer weiter vereinfacht bis hin zur
Schrift. Die Schrift entstand vor etwa 3.500 Jahren. fast genauso alt wie
die Schrift ist das Briefeschreiben. Die Briefe wurden damals von
Reiterstaffeln befördert.
Über Jahrhunderte hinweg haben die Menschen nach Kommunikationsmitteln
gesucht, die schneller waren als Ross und Reiter. Zu den
frühen Methoden
zählen Trommelzeichen,
Feuer- und Rauchsignale, wie sie z.B. die Indianer benutzt haben.
Mit der Entdeckung der Elektrizität - im 18. Jahrhundert - begannen
Erfinder nach Wegen zu suchen, elektrische Signale für die
Nachrichtenübertragung zu nutzen.
Das erste Telegrafensystem entstand im 19. Jahrhundert. Leider
konnten die Telegrafen Nachrichten nur mit Buchstabe für Buchstabe
übermitteln. Deshalb war man auf der Suche nach einem neuem Mittel zur
Übertragung von Sprache mit der Elektrizität.
1876 erfand Alexander Graham Bell das elektrische Telefon, bei dem
der Schall der Sprache in elektrische Schwingungen umgewandelt wird. Für
dieses Telefon waren und sind umfangreiche Verkabelungen notwendig.
1901 gelang Guglielmo Marconi, einem italienischen Erfinder, die
erste Übertragung von Funksignalen über den Atlantik. Damit begann die
drahtlose Kommunikation, wie sie heute bei Handys selbstverständlich ist.
Mit der Erfindung des Telefax - auch Fernkopierer genannt - konnten
auch Bilder über die Telefonleitung übertragen werden. Diese Technik
wird heutzutage immer mehr durch die elektrische Post (englisch:
Electronic Mail, abgekürzt: E- Mail) ersetzt. E-Mail-Nachrichten
sind multimedial, d.h., sie können Texte, Bilder, Töne, Filme und Daten
enthalten. Der Nachrichtenaustausch erfolgt weltweit über Computernetze.
Die Verwendung von Computern hat sämtliche Bereiche des täglichen Lebens
erfasst. Computernetze bieten vielen Menschen, die einen PC nutzen, Zugang zu
einer großen Auswahl von Informationen. Durch Satellitenübertragung
können Radio- und Fernsehsendungen rund um die Welt ausgestrahlt werden. Mit
rasender Entwicklung in der Telekommunikation wandelt sich die Welt in ein
"weltumspannendes Dorf", in dem man in Sekundenschnelle zwischen Welsberg und
Haiti kommunizieren kann.
Die Schrift als Kommunikationsmittel: weiter
In der Antike und im Mittelalter musste man Bücher händisch mittels Abschreiben auf dem teuren Pergament vervielfältigen. Bücher fanden damals kaum Verbreitung.
Ein erster großartiger Fortschritt war die Kunst der Papierherstellung. Aus China kommend, verbreitete sich die neue Technik im 12. Jh. über Arabien bis nach Europa (Brei aus Lumpenfasern und Wasser wurde angerührt, abgeschöpft, gepresst und schließlich getrocknet).
Der eigentliche Durchbruch gelang Johannes Gutenberg mit der Erfindung des Buchdruckes (1447 n. Ch.). Gutenbergs Buchdruck rief in kurzer Zeit riesige Umwälzungen hervor: Dank seiner einzelnen, wieder verwendbaren Lettern aus Metall und der Druckerpresse konnten umfangreiche Schriftwerke kostengünstig und schnell in großen Auflagen gedruckt werden. In der gleichen Zeit, in der ein Schreiber eine Bibel abschrieb, druckte Gutenberg 180 Exemplare. Gutenberg verband die Lettern zu Wörtern, Sätzen und ganze Seiten. Anschließend wurden diese mit Druckerschwärze eingeschwärzt. Druckwerke wurden zur wichtigsten Informations- und Bildungsquelle des Menschen. Binnen kurzer Zeit verbreitete sich die Buchdruckerkunst über ganz Europa.
Im 20 Jh. war auch die Herstellung von Texten und Bildern in Büchern und Zeitungen im Rotationsdruck (auch Rollenoffset genannt) möglich. Dabei läuft von großen Rollen das Papier schnell an sich drehenden Druckplatten in Rollenform vorbei, die nacheinander die Farben passgenau übereinander drucken.
Rechenmaschinen - Computer
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Computer ist ein englisches Wort und bedeutet
Rechner. Computer sind Geräte, die mit Hilfe von Programmen Daten (=
Informationen) verarbeiten. Computer steuern Waschmaschinen, helfen, Flugzeuge
zu fliegen und versuchen das Wetter vorherzusagen. Aber auch Kommunikation
läuft über Computer.
Computer gibt es in allen Größen, vom Taschencomputer (Laptop oder PDA) bis
zum Großrechnerin der Größe eines Einfamilienhauses. Am meisten verbreitet ist
der PC (=Abkürzung für „Personal Computer“).
Bauteile des Computers: Zentraleinheit, Eingabegeräte (Tastatur und
Maus), Speicher und Ausgabegeräte (z.B. Bildschirm, Drucker). Diese
Hauptelemente nennt man Hardware im Gegensatz zu der benötigten
Software, den Programmen. Das Betriebssystem ist das
Hauptsteuersystem , das sich im Speicher befindet. Es setzt Befehle um, die
man dem Computer gibt, wie z.B. Anzeigen, Drucken oder Ausführen von
Programmen. Ein Programm besteht aus einer reihe von Befehlen, die der
Hardware angeben, welche arbeiten auszuführen sind.
Ein Vorläufer des Computers ist die Addiermaschine, 1642 von
Pascal erfunden.
Um 1675 verbesserte Leibzig diese Maschine. Sie konnte auch
multiplizieren.
Im 19. Jh. erfand Babbage eine Maschine, die bereits Merkmale
moderner Computer besaß. Zur Dateneingabe dienten gelochte Pappkarten.
Der deutsche Ingenieur Zuse baute 1936 die erste
programmierbare Rechenmaschine (Z1 genannt).
1943 wurde von Turing ein Gerät entwickelte, das heute als
erster elektronischer Computer angesehen wird. Es hieß Colossus
und deutet auf die enorme Größe hin. In den folgenden Jahrzehnten
wurden die
Computer immer kleiner und leistungsfähiger. Ein moderner Computer vollzieht
heute eine Milliarde Rechenschritte pro Sekunde.