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Einwohnerzahl:
ca. 1285 Welsberg
Höhenlage:
ca. 1085 m ü. d. M. Kirche
der Hl. Margareth geweiht. Ämter: Gemeinde- und Postamt, 2 Banken, Arztambulatorium, Mehrzwecksaal (= Paul Troger Haus), Grundbuch, Katasteramt, Forstamt, Kläranlage Denkmäler:
Bildstöckels am Margarethenplatz, Paul Troger Denkmal, Welsberger-Wappen:
Schloss
Welsperg
Welsberg mit Sarlkofel, Lungkofel, Dürrenstein zurück
Welsberg mit Bad Waldbrunn, Baustelle für die Umfahrung zurück
Kläranlage "Wasserfeld" für die Gemeinden Welsberg, Gsies, Prags, Niederdorf, Toblach links: Tunnelbau für die Umfahrung Welsberg
Die Rainkirche: zurück
1304, als Albert von Görz-Tirol
verschied, hinterließ er zwei Söhne und eine Tochter namens Emerntiana. Um zu
vermeiden, dass ein teil der Erbschaft nach einer Heirat Emerntianas verloren
geht, beschlossen die Brüder, sie nach Florenz in ein Kloster zu schicken. Die
Söhne baten den Ritter Balthasar von Welsberg, sie nach Florenz zu begleiten.
Emerntiana war traurig und sie versuchten, sie zu trösten. Balthasar hatte sich
verliebt und machte Emerntiana einen Heiratsantrag. Sie war einverstanden. Doch
die Grafen drohten mit Krieg. So wandte sich das junge Paar an den Propst von
Innichen. Als er mit der guten Nachricht zurückkam, freute sich das Paar und
machte ein großes Fest, zu dem auch die Grafen von Lienz kamen, um sich zu
entschuldigen. Und so ließ Emerntiana die Maria am Rain – Kirche erbauen.
Zellheim mit Paul Troger Denkmal zurück
Paul Troger und das Wachtlerhaus Paul Troger Selbstpotrai zurück
Am 30 Oktober 1698 begann sein Leben in Armut im Haus Wachtler. Als Hüterbub fand er viel Zeit zum Zeichnen. Das Grafengeschlecht Thun nahm Paul mit nach Trient, als sie die Begabung des Jungen erkannten. Als er 1725 zurückkehrte, war er ein berühmter Kunstmaler geworden, der in Rom, Neapel, Bologna, Salzburg, Wien und Klagenfurt bei berühmten Meistern gelernt hatte. Paul Troger starb 1762 in Wien. Im Heimatdorf Welsberg malte Paul Troger die 3 Altarbilder der Margarethenkirche.
Die
Sage der Wallfahrt nach
Enneberg erzählt:
zurück Als
die Pest schon in Bruneck war, fingen die Welsberger an zu bangen. Sie gelobten,
wenn sie die Pest verschone, jedes Jahr nach Enneberg zu gehen. Sie gingen am Nachmittag los. Als sie auf der Furkel waren hielten sie Schützen auf und
schickten sie zurück. Um zwölf Uhr in der Nacht marschierten sie zum zweiten
Mal los. Jetzt schliefen die Wachen, und nun schlichen sie an ihnen vorbei. Als
sie in Enneberg waren, war die Tür der Kirche abgeschlossen. Sie gingen dreimal
betend um die Kirche, und wirklich, die Tür ging auf. Dort beteten sie und
gingen in derselben Nacht wieder zurück. Und
wirklich, die Pest kam nicht nach Welsberg, und die Welsberger gingen und gehen
jedes Jahr nach Enneberg.
Schloss Welsperg und die Burgruine Thurn zurück
Auf dem gegenüberliegenden und bewaldeten Hügel befindet sich die Ruine Thurn. Die beiden Burgen lassen sich in Form einer hübschen Rundwanderung, als Schlossweg beschildert, kennenlernen. Der Schlossweg wird voraussichtlich im nächsten Jahr (2002) als Lehr-, Erlebnispfad fertiggestellt. Die Burg ist von Anfang Juli bis Mitte September, von Montag bis Freitag von 9.30 bis 12.00 Uhr zu besichtigen. Zu empfehlen sind die abendlichen Schlosskonzerte und die Besichtigungen der Kunstausstellungen.
weiter
Die
Burg Welsberg stellt eine ungewohnte und
recht selten auftretende Form einer Burganlage dar, die in der Burgkunde als Kernburg
bezeichnet wird. das älteste Element der Burg ist ohne Zweifel der
ungewöhnlich hohe Bergfried, dessen Bau im Jahre 1126 begonnen und 1140
abgeschlossen wurde. Er diente als Aussichtspunkt und war zugleich Bollwerk
gegen Angreifer. Bald darauf entstand der Palas mit den Wirtschaftsgebäuden und
die romanische Kapelle. Im 15. und 16. Jahrhundert wurde die ursprüngliche
Burg erheblich erweitert und umgebaut. Die Herren von Welsperg, die von
sich behaupten, von den Welfen abzustammen, gehören zu den bedeutendsten
adligen Familien Tirols. Als Untervögte der Grafen von Görz und Tirol
beginnt für sie der politische sowie der gesellschaftliche Aufstieg. Als
Lehensträger besaßen sie die Jurisdiktion im Umfang der Gerichte Welsberg und
Heinfels, Vogteirechte im Pustertal und in Sterzing sowie Güter in
Innichen.
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