Pädagogische Beratungszentren Pädagogisches Institut Deutsches Schulamt
 
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Umweltbildung und Naturwissenschaften

Ziele der Unterstützungsmaßnahmen

Wichtigstes Ziel ist die Potenzierung der Naturwissenschaften und der Umweltbildung in Kindergarten und Schule, um Kindern und Jugendlichen die Kompetenzen zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Natur und Umwelt zu vermitteln und ökologisch vertretbare Haltungen zu fördern. In diesem Sinne ist die Umwelterziehung ein Erziehungsprogramm für Werte, Lebensstile und Einstellungen.

Die wichtigsten Tätigkeitsbereiche

Das Aufsuchen außerschulischer Lernorte kann Kindern und Jugendlichen Naturerfahrungen ermöglichen, die sie sonst im Alltag nicht mehr unmittelbar erleben können. Auf diesem Hintergrund werden Initiativen, Vorhaben und Aktivitäten unterstützt, wobei die Maßnahmen auf mehreren Ebenen erfolgen:

  • Planung mit Lehrer/innen-Teams zur Durchführung von Vorhaben und Projekten mit im Vordergrund stehendem Umwelt- und Naturwissenschaftsbezug;
  • Begleitungen von Schulklassen und Schulgemeinschaften bei Aktivitäten im Freien (naturnahe Lebensräume) und Hilfen für entsprechende Vorbereitungen;
  • Planung, Organisation und Durchführung von Fortbildungsangeboten für pädagogische Fachkräfte und Lehrpersonen auf Landesebene;
  • Ausarbeitung von didaktischen Materialien;
  • Koordinierung der Tätigkeiten und Begutachtung verschiedener Aktivitäten und Initiativen im Umweltbereich;

Schwerpunktthemen

Über Schwerpunktthemen werden Bildungsinitiativen angeregt und Lehrpersonen Hilfen angeboten: Ökologisierung der Schule, Umweltfreundliche Verkehrswege, Erlebnispädagogik, Aufsuchen und Kennenlernen von außerschulischen Lernorten, Eine-Welt-Problematik und nachhaltige Ressourcennutzung.

Didaktisch-methodischer Hintergrund

Naturwissenschaftlicher Unterricht ist geprägt durch handlungsorientiertes, offenes und eigenverantwortliches Lernen.
Der Kompetenzerwerb erfolgt durch Beobachten, Beschreiben und Vergleichen sowie durch das Stellen von Fragen, das selber Ausprobieren und nicht zuletzt durch verschiedene Sinneswahrnehmungen (s.a. Rahmenrichtlinien des Landes).