Sprachenzentren
Beratungs- und Koordinationsstellen
für die Integration von
Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
Am 7. Mai 2007 hat die Landesregierung ein sprachgruppen- und
bildungsstufenübergreifendes „Konzept
für Zentren zur Förderung der Integration von Kindern
und Jugendlichen mit Migrationshintergrund“ verabschiedet.
Mit dem Schuljahr 2007/08 wurden in ganz Südtirol sieben
Sprachenzentren eingerichtet, welche vom Kompetenzzentrum,
das am Pädagogischen
Institut für die deutsche Sprachgruppe angesiedelt ist,
koordiniert werden.
Südtirol hat sich, in Anlehnung an nationale Vorgaben, für
ein integratives Modell entschieden. Kinder und Jugendliche werden
aufgrund ihres Alters bzw. aufgrund ihrer bereits erworbenen Kompetenzen
im Herkunftsland einer Regelklasse bzw. einer Gruppe im Kindergarten
zugewiesen. Die
Koordinatorinnen und Koordinatoren der Sprachenzentren unterstützen
und begleiten die Kindergärten und Schulen bei der Planung
und Durchführung geeigneter Maßnahmen für eine
erfolgreiche sprachliche und soziale Integration.
Die Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund und deren
Eltern erhalten in den Sprachenzentren auch Beratung bezüglich
des Bildungssystems in Südtirol.
Primär geht es darum, den Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund
die Zugangsmöglichkeiten zur Bildung zu eröffnen (Anlage
zum Beschluss der Landesregierung Nr. 1482). Integration ist
allerdings keine Einbahnstraße, Integration muss als wechselseitiger
Prozess angesehen werden, in welchen alle Beteiligten involviert
werden.
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