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Unter
dem Druck des gesellschaftlichen Wandels hat die Schule begonnen,
sich zu verändern. Es kommt nicht mehr so sehr darauf an, Spezialwissen
für einen eventuellen Bedarf zu speichern, sondern es geht viel
mehr darum, zu lernen, wo man Wissensbestände findet, wie man sich
Informationen erschließt, wie man Lernen lernt. Dadurch ist der
lehrerzentrierte Unterricht abgelöst worden von einem Unterricht,
in dem der Schüler immer stärker in den Mittelpunkt rückt, in dem
dieser selbständig tätig wird, in dem der Lehrer, die Lehrerin die
Rolle eines Lernberaters übernimmt. An die Stelle des Lehrbuches
als Stoffsammlung treten vielfältige Arbeitsmaterialien. Die Schule
wird zu einem "Haus des Lernens".
Lehrerinnen
und Lehrer haben diese Art von Unterricht weder in ihrer eigenen
Schulzeit noch in ihrem Studium erfahren. Die Lehrerfortbildung
hat darin im letzten Jahrzehnt einen Schwerpunkt gesetzt. Dabei
geht es ihr nicht nur darum, die Lehrpersonen mit den erweiterten
Lernformen vertraut zu machen, sondern diese in den Fortbildungsseminaren
selbst anzuwenden. Daß dies schwieriger, aufwendiger und kostspieliger
ist als eine Vorlesung zu halten, wissen wir, darf uns aber nicht
abschrecken.
Also:
Neue Lernformen verändern die Schule und machen eine neue Lehrerfortbildung
notwendig.
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