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Geschlechtergerechte Pädagogik –
Kursfolge in fünf Modulen

   
 

Das Pädagogische Institut organisiert in Zusammenarbeit mit dem Beirat für Chancengleichheit - Frauenbüro eine Kursfolge zum Thema Geschlechtergerechte Pädagogik.

Die Geschlechterpädagogik beschäftigt sich mit den Unterschieden zwischen Buben und Mädchen. Dabei sollen Festschreibungen und Stereotypien vermieden bzw. aufgebrochen werden. Das, was wir jeweils für weiblich oder männlich halten, ist gesellschaftlich hergestellt, konstruiert und daher veränderbar.

Die Geschlechterpädagogik setzt sich dafür ein, die Gestaltung des Kindergarten- und Schullebens und die einzelnen Bildungs- und Unterrichtsangebote um die didaktische Kategorie des Geschlechts zu erweitern.

Die Erwartung, dass durch die Einführung der Koedukation automatisch und selbstverständlich Chancengleichheit von Mädchen und Buben verwirklicht würde, hat sich nicht erfüllt.

Die Reflexion des Geschlechterverhältnisses muss daher in den Kindergärten und Schulen zu einem umfassenden Thema gemacht werden.

Die Kursfolge 70.01 richtet sich an Pädagoginnen und Pädagogen im Kindergarten und an Lehrpersonen aller Schulstufen.

Die fünf Module haben folgende Themen zum Inhalt:

  • Persönlicher Zugang über die eigene Lebensbiografie;
  • Mädchenbildung
  • Biografische Forschung: Geschlechter, Generationen, soziale Schichten
  • Fokus Buben
  • Praxismodelle einer geschlechtergerechten Pädagogik.

Der Kurs beginnt im Juli 2006 und dauert bis August 2007.
Kursleitung: Christine Plieger, Gerda Fulterer