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Landesausstellung 05 - Die Zukunft der Natur

     
 

Die Landesausstellung 2005 setzt in Szene, was alle angeht: die Natur.

Mit der Natur besonders innig verbunden zu sein, gehört zum Selbstverständnis der Tirolerinnen und Tiroler. Der Natur und ihrer Schönheit wegen besuchen 8 Millionen Gäste pro Jahr Tirol. Die Vielfalt der Natur und ihre Ressourcen sind das wichtigste Kapital unseres Landes. Was macht diese Natur so besonders? Wie gehen wir mit der Natur um? Welchen Einfluss hat unser Handeln auf unsere Zukunft und die unserer Umwelt?

 
 
     

Die Mauer – Alpinarium Galtür

Die Mauer von Galtür ist ein Zeichen: Überleben im Gebirge ist möglich, Mensch und Natur haben hier Zukunft. Das ist die Botschaft des Alpinariums in seinen Ausstellungen und Veranstaltungen.

Das Alpinarium ist selbst Teil der Mauer, die 1999 zum Schutz des Dorfes vor Lawinen errichtet wurde. 2005 ist diese Mauer Teil der Landesausstellung und wird in einer mächtigen Holzkonstruktion überwunden.

Die Ausstellung auf und in der Mauer erzählt von den Lebensstrategien der Menschen, der Tiere und Pflanzen unter den oft extremen Bedingungen des Gebirges, sie pendelt zwischen den Phänomenen der Natur und der Zivilisation, zwischen Gletscherfloh und Kraftwerk.

Das Hotel – Salzlager Hall

Im Salzlager Hall wurde einst das weiße Gold Tirols aufbewahrt. 2005 wird es zum Hotel und beherbergt den zweiten Teil der Landesausstellung. Ein merkwürdiges Hotel, in dem die Natur zu Gast ist. 24 opulent eingerichtete Räume liefern die Stichworte für einen überraschenden Dialog mit diesem Gast.

Natur ist hier global gefasst, das Verhältnis von Mensch und Natur in den Alpen ist ja auch von globalen Zusammenhängen geprägt.

Zum Ausstellungshotel gelangt man über die Autobahn, genauer gesagt über ein Autobahn-Teilstück im Maßstab 1:1.

Es ist Exponat der Ausstellung und Veranstaltungsplatz, ein Zeichen unserer Zeit und Phänomen unseres Alltags: eine Straße als Verbindung von Mensch und Natur.

     
   

© Pädagogisches Institut Bozen
Zuletzt aktualisiert am 20.04.2005