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Schulbibliothek: Bibliotheksdidaktik und Leseförderung
2003
2005

   
 

Dreiundvierzig Lehrerinnen und zwei Lehrer haben sich zu Expertinnen und Experten für Schulbibliothek und Leseförderung ausbilden lassen. Im Februar 2006 bekamen sie von Rudolf Meraner, dem Direktor des pädagogischen Instituts, und Ressortdirektorin Berta Linter die Abschlussdiplome überreicht.

Der Lehrgang Schulbibliothek: Leseförderung und Bibliotheksdidaktik , der vom Amt für Bibliotheken und Lesen sowie vom Pädagogischen Institut durchgeführt wurde, dauerte von April 2003 bis Oktober 2005 und umfasste 260 Stunden.

 

Bei der Zertifikatsverleihung nützten die Lehrgangsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die Schul- und Landesfunktionäre die Gelegenheit, sich über die Inhalte des Schulbibliothekslehrgangs, über die erworbenen Kompetenzen, über die Situation der Schulbibliotheken in unserem Land sowie über Aufgaben von Bibliotheksleiterinnen und Bibliotheksleitern zu unterhalten.
 

 

Die Aufgaben einer Schulbibliothek sind vielfältig

Leitlinie des Lehrganges waren die Aufgabenprofile einer Schulbibliothek im UNESCO-Schulbibliotheksmanifest:
 

Die Schulbibliothek stellt Informationen und Ideen zur Verfügung, die grundlegend für ein erfolg­reiches Arbeiten in der heutigen informations- und wissensbasierten Gesellschaft sind. Die Schulbibliothek vermittelt den Schülern die Fähigkeit zum lebenslangen Lernen, entwickelt ihre Phanta­sie und befähigt sie so zu einem Leben als verantwortungsbewusste Bürger.

 

 

Ziele des Lehrgangs

Die Schulbibliothek ist ein Trainingsort für Schlüsselqualifikationen . Ziele des Lehrgangs waren die Qualifizierung und Professionalisierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die Vermittlung und Festigung fachlicher und methodischer Kompetenzen, um folgende Aufgaben bewältigen zu können:

 

  • Vermittlung der Freude am Lesen und der Lesekompetenz
  • Einbindung der Schulbibliothek in den Lern- und Unterrichtsprozess
  • Vermittlung von Lernkompetenz
  • Sinnvoller Einsatz der neuen Medien in der multimedialen Schulbibliothek
  • Vermittlung der Recherche- und Informationskompetenz
  • Führung und Organisation einer modernen Schulbibliothek

 

Die Absolventinnen und Absolventen

Grundschule

De Antoni Costantini Isabella (GS Leifers), Duregger Unterholzner Ulrike (GS Völlan), Egger Heidi (GS Kaltern), Hochgruber Maria (GS Rodeneck), Hochgruber Silgoner Gertrud (GS Niedervintl), Leiter Ulrike (GS Hafling), Müller Stefania (GS Lana), Niederegger Senoner Verena (GS St. Ul­rich), Niederwieser Klaudia (GS Quirein – Bozen), Pixner Ursula (GS Platt), Plaickner Marta (GS Obermais – Meran), Platzgummer Katia (GS Morter), Santer Oberhauser Johanna (GS Rodeneck), Schwarz Renate (GS Lana), Wallnöfer Evelyn (GS Lana)

 

Mittelschule

Bonfiglioli Sarah (MS Obermais – Meran), Hecher Eisendle Maria Anna (MS Sterzing), Kröll Helga (MS Lana), Kuppelwieser Parolina (MS Naturns), Lang Rizza Renate (MS Rosegger – Meran), Mercuri Francesca (MS Klausen), Mitterhofer Bettina (MS Obermais – Meran), Morandell Karla (MS Lana), Pöhli Carmen Maria (MS Schlanders), Punt Susanne (MS St. Valentin), Schmiedhofer Gabriele (MS Kaltern), Telch Isabella (MS Blumau)

 

Oberschule/Fachschule

Achmüller Margit (Oberschule für Landwirtschaft Auer), Almberger Margareta Maria (Handelsober­schule Meran), Aschbacher Margit (Handelsoberschule Bruneck), Donati Maria Luisa (Pädagog­sches Gymnasium Meran), Egger Marianna (Humanistisches Gymnasium Meran), Gasser Erna (Fachschule Salern), Lunger Gudrun (Fachschule Laimburg), Lupi Maria Rita (LeWiT Bozen), Mayr Bernadette (Fachschule Dietenheim), Moro Cristina (Fachoberschule für Soziales Meran), Mössler Erika (Handelsoberschule Auer), Neulichedl Priska (Humanistisches Gymnasium Bozen), Pichler Frieda (Handelsoberschule Bruneck), Redolfi Rudolf (Pädagogisches Gymnasium Brixen), Röck Christoph (Vinzentinum Brixen), Schrentewein Eva (Oberschule für Geometer Bozen), Verger Valeria (Handelsoberschule Bruneck), Widmann Theil Adelheid (Handelsoberschule Bozen)

 

Evaluation

Nach Abschluss der 10 Module wurden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gebeten, nochmals aus der Distanz die einzelnen Module zu bewerten sowie die Erreichung der Zielsetzung insgesamt zu evaluieren und Tipps für die Planung und Duchführung zukünftiger Lehrgänge zu geben. Von den 45 Teilnehmerinnen und Teilnehmern haben 36 den Fragebogen ausgefüllt. Damit ist die Rücklaufquote recht hoch, die Ergebnisse sind entsprechend aussagekräftig.

 

Hier finden sie einen ausführlichen Bericht!

 

Markus Fritz

Mathilde Aspmair