|
|
Alltag
und Krieg: 1914 bis 1918
Sonderausgabe der Zeitschrift Dossier
„Storia e/Geschichte &“
|
 |

Die
Zeitschrift begleitet die Wanderausstellung
„Hinter den Fronten“. Die Beiträge der Autorinnen
und Autoren vermitteln Eindrücke
vom Alltagsleben im Ersten Weltkrieg. Sie setzen sich zum
Beispiel mit der Geschichtsschreibung der damaligen Zeit auseinander,
enthalten Auszüge aus den Kaiserjägertagebüchern
und ziehen Vergleiche mit den gegenwärtigen Formen des Krieges.
Themen
Den
Schulen bietet die Zeitschrift ein Kaleidoskop von Zugangsmöglichkeiten
zum Thema.
-
Der
Krieg in den ladinischen Tälern;
-
Das
Alltagslebens zwischen 1914 und 1918 in Meran, Bozen, St. Michael/Eppan;
-
Die
neue Rolle der Frau im Krieg
-
Das
Phänomen der Tuberkulose im Krieg
-
Die
Literatur Tirols zum Krieg
-
Der
Philosoph Ernst Jünger
-
Die
neuen Kriege
Warum
Materialien zum täglichen Leben hinter den Fronten?
Die
Geschichtsschreibung hat aufgezeigt, dass der Erste Weltkrieg
unter
-
geopolitischen,
-
institutionellen,
-
wirtschaftlichen,
-
sozialen und
-
kulturellen Aspekten
einen
deutlichen Wendepunkt darstellt, eine Zäsur, die das
19. Jahrhundert schroff beendete.
Daher ist das Nachdenken
über das, was zwischen 1914 und 1918 einer Bevölkerung
zustieß, die zunächst weit von der Front entfernt lag,
aber doch die Mobilisierung erlebte und dann direkt in die Kriegsgeschehnisse
verwickelt wurde, ein wichtiger Ansatzpunkt, das Phänomen
Krieg im Allgemeinen zu verstehen.
Gleichzeitig erlauben
die Beispiele eine
Annäherung an den Krieg, der abseits von Begeisterung
und Mythos seine gesamte Dramatik für die Zivilbevölkerung
entfaltete, die gegen ihren Willen damit in Kontakt kam.
Den
Schülerinnen und Schülern eröffnen sich gleichzeitig
Vergleiche mit modernen Kriegen. Die Re-
Konstruktion mittels
bildet
die Voraussetzung zu einer idealen Lernwerkstatt, die dazu dienen
kann, die Verflechtungen und wechselseitigen Auswirkungen zwischen
dem Leben und den Geschichten der Einzelnen sowie den großen
Ereignissen zu erfassen.
|
|