Kindergarten
  Didaktik
  Schulentwicklung
  Andere
 
U-Materialien
 

Materialien
Schulbücher

 
 
Bibliothek
 

Infos
Neuankäufe 2004
Neuankäufe 2003
Neuankäufe 2002
Neuankäufe 2001 Neuankäufe 2000

   
Rezensionen
 

 

Alltag und Krieg: 1914 bis 1918

Sonderausgabe der Zeitschrift Dossier
„Storia e/Geschichte &“

   

Die Zeitschrift begleitet die Wanderausstellung „Hinter den Fronten“. Die Beiträge der Autorinnen und Autoren vermitteln Eindrücke vom Alltagsleben im Ersten Weltkrieg. Sie setzen sich zum Beispiel mit der Geschichtsschreibung der damaligen Zeit auseinander, enthalten Auszüge aus den Kaiserjägertagebüchern und ziehen Vergleiche mit den gegenwärtigen Formen des Krieges.

 

Themen

Den Schulen bietet die Zeitschrift ein Kaleidoskop von Zugangsmöglichkeiten zum Thema.

  • Der Krieg in den ladinischen Tälern;
  • Das Alltagslebens zwischen 1914 und 1918 in Meran, Bozen, St. Michael/Eppan;
  • Die neue Rolle der Frau im Krieg
  • Das Phänomen der Tuberkulose im Krieg
  • Die Literatur Tirols zum Krieg
  • Der Philosoph Ernst Jünger
  • Die neuen Kriege

 

Warum Materialien zum täglichen Leben hinter den Fronten?

Die Geschichtsschreibung hat aufgezeigt, dass der Erste Weltkrieg unter

  • geopolitischen,
  • institutionellen,
  • wirtschaftlichen,
  • sozialen und
  • kulturellen Aspekten

einen deutlichen Wendepunkt darstellt, eine Zäsur, die das 19. Jahrhundert schroff beendete.

Daher ist das Nachdenken über das, was zwischen 1914 und 1918 einer Bevölkerung zustieß, die zunächst weit von der Front entfernt lag, aber doch die Mobilisierung erlebte und dann direkt in die Kriegsgeschehnisse verwickelt wurde, ein wichtiger Ansatzpunkt, das Phänomen Krieg im Allgemeinen zu verstehen.

Gleichzeitig erlauben die Beispiele eine Annäherung an den Krieg, der abseits von Begeisterung und Mythos seine gesamte Dramatik für die Zivilbevölkerung entfaltete, die gegen ihren Willen damit in Kontakt kam.

Den Schülerinnen und Schülern eröffnen sich gleichzeitig Vergleiche mit modernen Kriegen. Die Re- Konstruktion mittels

  • mündlicher Zeugenaussagen,
  • Briefen,
  • Tagebüchern,
  • Chroniken,
  • Zeitungsartikeln,
  • Dokumenten und
  • Bildern des täglichen Lebens

bildet die Voraussetzung zu einer idealen Lernwerkstatt, die dazu dienen kann, die Verflechtungen und wechselseitigen Auswirkungen zwischen dem Leben und den Geschichten der Einzelnen sowie den großen Ereignissen zu erfassen.


© Pädagogisches Institut Bozen
Zuletzt aktualisiert am 13.06.2007