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Kinder machen Bücher
 

Kinder machen Bücher / hrsg. von Maria Theresia Rössler .- Bozen: Pädagogisches Institut 2005 , 48 S.: Ill. – (Projektberichte aus dem Pädagogischen Institut 13)

Das Buch ist gegen eine Schutzgebühr am Pädagogischen Institut erhältlich.

8,00 €

Mail: pi@schule.suedtirol.it

Wenn vom Büchermachen die Rede ist, sind Kinder schnell begeistert: ein Buch mit eigenen Geschichten machen, mit eigenen Bildern und selbst gebunden …

Nur– wie werden Bücher gemacht? Diese Publikation dokumentiert in eindrucksvoller Weise und sehr anschaulich die einzelnen Arbeitsprozesse, die für die Gestaltung eines Buches notwendig sind.

Sie regt zum Nachahmen an und erleichtert die Umsetzung in der eigenen Klasse.

 

Die Bausteine

In klar gegliederten Kapiteln, Bausteine genannt, werden die einzelnen Arbeitsschritte beschrieben, die notwendig sind, um ein Buch zu gestalten. Viele Fotos zeigen, wie viel Spaß die Arbeit den Kindern gemacht hat.

 

Baustein1

Von der Idee zur fertigen Geschichte

Baustein 2

Das Buch entsteht: Planung, Visualisierung und handwerkliche Arbeitsschritte

Baustein 3

Präsentation im Klassenverband und in der Öffentlichkeit

 

Bozen, die Literaturstadt für Kinder

„Kinder machen Bücher“ nannte sich ein Projekt, das im Schuljahr 2004/20005 vom Jugend- und Kinderbuchzentrum des Südtiroler Kulturinstituts konzipiert und in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Bozen durchgeführt worden war.

Mit der Dokumentation wollen die Herausgeberin Maria Theresia Rössler und die „Büchermacherinnen“ Franziska Biermann und Antje von Stemm – beide Autorinnen sind bereits mit renommierten Buchpreisen ausgezeichnet worden – die Begeisterung der Kinder einfangen, die beeindruckende Vielfalt und Qualität der Projektergebnisse aufzeigen und Einsatz und Leistung aller Beteiligten, vor allem aber der Kinder, gebührend würdigen.

 

Das Besondere

Das Besondere am Projekt war das professionelle Lektorat, das die Schülerinnen und Schüler erhielten. Susanne Koppe, von Beruf Lektorin, zeigte den Kindern Stärken und Schwächen ihrer Texte auf, erarbeitete gemeinsam mit ihnen Verbesserungsvorschläge und bereitete gemeinsam mit ihnen die Texte für das Buch vor.

Diese Erfahrung war neu für die Kinder, auch für die Lehrerinnen und Lehrer, dafür aber von umso größerer Nachhaltigkeit.

Unter der Adresse http://www.auserlesen-ausgezeichnet.de/bozen können die Geschichten vor und nach dem Lektorat in der gesamten Länge gelesen werden.

 

Neunzig kleine Bücher

Dass ein Buch auch von seiner Gestaltung lebt, erfuhren die Schülerinnen und Schüler bei den Treffen mit den beiden Künstlerinnen. In diesen Begegnungen wurde die visuelle Umsetzung eines Textes besprochen.

Stichworte dafür waren:
 

  • Buchgestaltung,
  • Storyboard,
  • Seitenaufteilung,
  • Bildentwicklung, Buchformen,
  • Buchbinden,
  • Titelbild,
  • Skizzen,
  • Klebelayout, T
  • ypografie und
  • die Buchbindewerkstatt.

Die Kinder lernten verschiedene Bindetechniken kennen und lernten, ihr Buch zu kleben. Eine Präsentation in Form einer Ausstellung rundete die Arbeit ab.

Die Bücherwerkstatt wurde im Beitrag „Lauter kleine Künstler“ im Nachrichtenmagazin DIE ZEIT im April 2005 ausführlich beschrieben.

© Pädagogisches Institut Bozen
Zuletzt aktualisiert am 11.06.2007