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Schmidt, Siegfried J. (Hrsg.) (2001). Lernen im Zeitalter
des Internets. Grundlagen, Probleme, Perspektiven. Bozen: Pädagogisches
Institut für deutsche Sprachgruppe; 174 S. |
Der Tagungsband beinhaltet die Texte der öffentlichen Vorträge
und die Ergebnisse der Workshops zum Titel des Buches. Im ersten
Teil werden die Probleme und Grundlagen von Lernen und Wissen behandelt.
Dabei dient der Konstruktivismus als grundlegende lerntheoretische
Orientierung. In diesem Teil werden verschiedene Aspekte des Lernens
abgehandelt, das Internet oder die Computer spielen noch keine große
Rolle, außer im ersten Beitrag, der vom Herausgeber gestaltet
wurde.
Im zweiten Teil wird der Frage nachgegangen, wie sich das Lernen
im Zeitalter des Internets und der modernen Medien verändern
wird bzw. bereits verändert hat. Es wird gefragt, wo die Stärken
einer aktuellen Medienpädagogik liegen und wie diese genützt
werden können. Was sind die Voraussetzungen für eine sinnvolle
Nutzung der Medien in der Pädagogik? Ab welcher Altersstufe
(Schulstufe) soll sie einsetzen? Die Beiträge sind sehr umfangreich
und enthalten jeweils sehr umfassende Literaturangaben, die zum
Weiterstudium anregen. In eher geringem Maße werden Links
angeboten.
Eine Erkenntnis dieser Tagung, die sich durch das gesamte Buch
wie ein roter Faden zieht, ist, dass die Medienentwicklung und dadurch
die Entwicklung der Medienpädagogik uns zu lebenslangem Lernen
zwingt – in der Arbeitswelt wie in der Freizeit. Aber es soll
nicht eine Musssituation sein, sondern man sollte diese Entwicklung
auch als Chance sehen, sein eigenes Leben kreativer zu gestalten.
Gerade diese positive Sichtweise macht das Buch sympathisch und
für LehrerInnen wie für Studierende wichtig und interessant.
Kurt Leitl: Literatur zum Thema E-Learning
journal für lehrerinnen- und lehrerbildung 3/2002, S.
67-68
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