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Eine kurze Zwischenbilanz
am Abend des zweiten Tages der Modellierungswoche
Dienstag, 13.3.01,
Eindrücke und Gedanken einiger Teilnehmer:
"Alle Teilnehmerinnen
und Teilnehmer hatten nach der Vorstellung der fünf Probleme am
Montag Vormittag nicht die geringste Ahnung über Lösungsansätze
oder - möglichkeiten. Nun nach etwa 12 Stunden offizieller Arbeitszeit,
inoffiziell sicher noch etwas mehr - sind nicht nur erstaunlich
gute Schritte zur mathematischen Modellierung der Probleme unternommen
worden. Vielmehr wurden in allen Arbeitsgruppen entweder bereits
eigene Programme geschrieben oder vorhandene Programme geschickt
eingesetzt, um die Tragfähigkeit der Ideen zu evaluieren. Kreativität,
Engagement und Ausdauer sind schon jetzt wieder sichtbare Eigenschaften
der teilnehmenden Schülerinnen und Schüler".
Dr. Winfried
Eschmann, Universität Kaiserslautern
"Es ist toll,
mit so begabten und interessierten Schülerinnen und Schülern zu
arbeiten. Einfach erstaunlich welche Leistungen in so kurzer Zeit
möglich sind."
Dr. Günther
Pinggera, Handelsoberschule "H. Kunter" Bozen
"Auf jeden Fall
ist dies hier für mich anstrengender als unterrichten! Erfolge und
Misserfolge wechseln sich ab. Faszinierend ist zu sehen mit welchem
Feuereifer die Schülerinnen und Schüler bei der Sache sind!"
Dr. Johann
Rechenmacher, Realgymnasium Schlanders

"Ich hab schon
gleich bei der Vorstellung gedacht: ich möchte das Problem zur Untersuchung
der Mikrostruktur von Hartmetallen bearbeiten, und tatsächlich hatte
ich Glück und meine Gruppe bekam gerade dieses Problem zugewiesen.
Diese Kombination von Geometrie und Wahrscheinlichkeit gefällt mir.
Ich habe den Eindruck, wir kommen ganz gut voran in der Gruppe,
aber die Arbeit verlangt einem ganz schön viel Kraft ab!"
Christoph Ainhauser,
Gewerbeoberschule "M. Valier" Bozen

"Bin heute in
der Gruppe nicht so viel zu Wort gekommen. Wir haben gemerkt dass
getroffene Annahmen nicht tragfähig waren und ich habe mich deshalb
nochmals intensiv mit einer alternativen Vorgangsweise mit Hilfe
einer Bildverarbeitung beschäftigt. Aber diese Vorgangsweise wäre
vom programmiertechnischen her sehr aufwändig und ich bin momentan
nicht sehr zuversichtlich dass wir dies in so kurzer Zeit bis Freitag
schaffen werden."
Daniel Moroder,
Oberschule für Geometer Bozen

"Mir gefällt
es hier sehr gut, es ist interessant mit anderen Schülerinnen und
Schülern zusammenzuarbeiten und zu diskutieren, die Mathematik auch
gern mögen. ..... So und jetzt brauch ich eine Pause!" Sagt Kathrin
Thaler vom Realgymnasium Bruneck um 22.00 Uhr nach 9 Stunden
Arbeit.

Und
auch die Nachtstunden werden genutzt!!


Eindrücke
vom ersten der Tag der diesjährigen Modellierungswoche
12. März
2001, 9.00
Uhr: Endlich
ist es soweit, Direktor Rudolf Meraner eröffnet die 6. Modellierungswoche.
Dr. Winfried
Eschmann trägt einige Gedanken zur Entstehung und zu den Zielen
dieser Veranstaltung vor und beginnt dann sofort mit der Vorstellung
des von ihm betreuten und zur Lösung gestellten Problems. In
der Folge werden von den anderen Tutoren und Tutorinnen die weiteren
Problemstellungen vorgetragen.
Mit jedem Problem
steigt die Spannung bei den Schülern und Lehrern: Welches der folgenden
Probleme werden wir wohl in unserer Gruppe bearbeiten?
Um 11.00 Uhr
ist es dann soweit und es erfolgt die Zuteilung der Problemstellungen
an die einzelnen Gruppen.
Welches
Problem werden wir wohl in unserer Gruppe bearbeiten?
Sofort geht
es an die Arbeit: die Problemstellungen müssen genauesten analysiert,
Daten gesichtet werden und vor allem Fragen geklärt, diskutiert
und präzisiert werden.
Für die Betreuer
ist es eine wahre Freude zu sehen, wie überlegt und kreativ die
Schülergruppen ans Werk gehen, mit welcher Analysefähigkeit und
Präzision die Kern- und Angelpunkte der Problemstellungen erkannt
werden, Ideen gesammelt werden und erste mathematische Modelle ins
Auge gefasst und Vorgangsweisen durchdacht werden. Schon die ersten
Stunden Arbeit zeigen, dass es in den nächsten Tagen höchst interessante
Entwicklungen geben wird. Wir sind schon alle sehr gespannt auf
die Ergebnisse.
Die Koordinatorin
Herbst Spöttl Marta
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