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Übermäßig
große Kapazitäten der internationalen Fischereiflotten sind für
die Überfischung der wichtigsten Meerfischbestände verantwortlich
und sollen nach Forderung der FAO (UN Food and agriculture organization),
der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen,
drastisch verringert werden.
Laut
FAO wird die Überfischung durch mangelnde Kontrolle des Zugriffs
der Fischer auf die Fischbestände verursacht. Deshalb können hochwertige
Fische wie Atlantischer Kabeljau, Schellfisch und Thunfisch nur
in ihrem Bestand gesichert werden, wenn für die verschiedenen Spezies
bestimmte Fangquoten eingeführt werden, sodass die Bestände sich
langfristig erholen. Zu den dramatischen Folgen der Überfischung
gehören wirtschaftliche Ineffizienz, d.h. im Vergleich zum Aufwand
geringer Ertrag, und biologische Überfischung, an deren Ende sogar
die Ausrottung einzelner Arten stehen kann.
Zusätzlich zur Einrichtung von verbindlichen Fangquoten müssen auch
die Fangkapazitäten der Kleinfischer kontrolliert werden, um die
Küstengebiete und ihre Ressourcen zu schützen.
Anlässlich des FAO-Meetings Expert consultation of Reduction of
Fishing Capacity in Rom (Sept./Okt.2001) soll nun geklärt werden,
ob der Thunfischbestand an der Süd-Ostküste des Atlantiks gefährdet
ist.
Es
ist von Interesse, wie sich die Fischbestände dreier wichtiger Arten
(Echter Bonito, Grpßaugenthun und Gelbflossenthun) voraussichtlich
entwickeln werden, wenn nichts unternommen wird. Außerdem ist gefragt,
ob - und wenn ja, wie - sich die Bestände durch die Einführung von
Fangquoten regenerieren können. In diesem Fall wäre eine Strategie
für eine möglichst gute Wahl der Quoten für die kommenden Jahre
erforderlich.
Marta Herbst
Spöttl
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