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Zur einwandfreien
Funktion einer Nähmaschine muss eine Vielzahl von Vorgängen miteinander
koordiniert werden, so etwa die Auf-und-ab-Bewegung der Nadel, der
Transport der Stofflagen, die zusammengenäht werden sollen und die
Bereitstellung von ausreichender Fadenlänge.
Diese Koordination
wird dadurch erreicht, dass alle Bewegungen von einer zentralen
rotierenden Welle abgegriffen" werden und damit periodisch mehrere
tausend Mal pro Minute durchgeführt werden. Je höher die Drehzahl
der Maschine ist, desto länger ist die Naht, die pro Zeiteinheit
hergestellt werden kann. Daher steigt bei zunehmender Drehzahl die
Produktivität. Allerdings nehmen auch die Anforderungen an die mechanischen
Teile stark zu.

Die Aufgabe
der oben erwähnten Bereitstellung von ausreichender Fadenlänge wird
durch das so genannte Fadengebergetriebe (im Bild oben Nr. 1) erfüllt.
Hier ist zu untersuchen, ob dieses Getriebe als Gelenksechseck realisiert
werden kann; es entsteht durch die Aneinanderkopplung zweier Gelenkvierecke.
Empirisch ist
ein Zusammenhang zwischen Drehwinkel der Motorwelle und Stellung
des Fadengebers ermittelt worden. Dieser Zusammenhang soll möglichst
präzise erreicht werden. Und so sieht ein Gelenksechseck aus:

Der Winkelzusammenhang
zwischen Drehwinkel phi der Motorwelle und der Winkelstellung psi
des Fadengeberarmes ist der Folgende:

Marta Herbst
Spöttl
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