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Optimale Konstruktion eines Fadengebergetriebes

Betreuer: Dr. Winfried G. Eschmann

Zur einwandfreien Funktion einer Nähmaschine muss eine Vielzahl von Vorgängen miteinander koordiniert werden, so etwa die Auf-und-ab-Bewegung der Nadel, der Transport der Stofflagen, die zusammengenäht werden sollen und die Bereitstellung von ausreichender Fadenlänge.

Diese Koordination wird dadurch erreicht, dass alle Bewegungen von einer zentralen rotierenden Welle abgegriffen" werden und damit periodisch mehrere tausend Mal pro Minute durchgeführt werden. Je höher die Drehzahl der Maschine ist, desto länger ist die Naht, die pro Zeiteinheit hergestellt werden kann. Daher steigt bei zunehmender Drehzahl die Produktivität. Allerdings nehmen auch die Anforderungen an die mechanischen Teile stark zu.

Die Aufgabe der oben erwähnten Bereitstellung von ausreichender Fadenlänge wird durch das so genannte Fadengebergetriebe (im Bild oben Nr. 1) erfüllt. Hier ist zu untersuchen, ob dieses Getriebe als Gelenksechseck realisiert werden kann; es entsteht durch die Aneinanderkopplung zweier Gelenkvierecke.

Empirisch ist ein Zusammenhang zwischen Drehwinkel der Motorwelle und Stellung des Fadengebers ermittelt worden. Dieser Zusammenhang soll möglichst präzise erreicht werden. Und so sieht ein Gelenksechseck aus:

Der Winkelzusammenhang zwischen Drehwinkel phi der Motorwelle und der Winkelstellung psi des Fadengeberarmes ist der Folgende:

Marta Herbst Spöttl


© Pädagogisches Institut Bozen
Zuletzt aktualisiert am 11.06.2007