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Rückkoppelungstagung für Paten von Arbeitsbereichen in learn-line am 29.09.1999

Rückkoppelungstagung am 29.09.99 in Soest, an der stellvertretend für Südtirol Christian Laner als Pate im Arbeitsbereich ‚Friedensfähigkeit' und Staffler Eduard als Pate im Arbeitsbereich ‚Wasser' teilnahmen.

Das Landesinstitut für Schule und Weiterbildung in Soest (D) ist federführend im Aufbau des Projektes "NRW-Schulen ans Netz -Verständigung weltweit". Seit über drei Jahren bietet der NRW-Bildungsserver, learn:line (http://www.learn-line.nrw.de), eine Plattform für Information, Kommunikation und Kooperation in den Schulen und Einrichtungen der Weiterbildung im Internet. Die inhaltlichen Angebote auf dem Server werden vorwiegend von motivierten Lehrerinnen und Lehrern ausgearbeitet und als "Arbeitsbereiche" im Netz betreut.

Inhaltlich ging es in der Tagung um

  • Erfahrungsaustausch,
  • Weiterentwicklung,
  • Marketing von Arbeitsbereichen,
  • Vernetzung von learn:line und "Lernzeit",
  • Kommunikation und Kooperation in Arbeitsbereichen,
  • Konzeption und Entwicklung von Modulen zur Kommunikation und Kooperation im Rahmen von Lernarrangements auf Servern für den Bildungsbereich und
  • Planung der zukünftigen Zusammenarbeit zwischen Patinnen, Paten und der Redaktion.

Die Tagungsteilnehmer konnten sich in einer Reflexion zu folgenden Aussagen ihre Bemerkungen zu Papier bringen: - Das machen wir falsch! - Das muss verändert werden! - Das kann nur so besser werden! - Das brauchen wir an Unterstützung! - Das ist noch eine gute Idee! - Andere Beiträge befaßten sich mit Neuerungen, neuen Projekten, mit Diskussions- und Erfahrungsberichten.

Zum kooperativen Arbeiten wurden einige Gedanken angeführt: Solidarität, Übernahme von Verantwortung, Elaborieren der eigenen Standpunkte, Auseinandersetzen mit unterschiedlichen Sichtweisen, geeignete Lernarrangements.

Auch Ursachen der geringen Frequenz am Schwarzen Brett wurden aufgezeigt:

  • Der Arbeitsbereich ist noch kein etablierter Ort.
  • Öffentlichkeit der Beiträge (Ängste).
  • Anonymität der Kommunikationspartner.
  • Technischer und organisatorischer Aufwand.
  • Fehlende didaktische Hilfen und Unterrichtsbeispiele.
  • Geringer Stellenwert des Kommunikationsaspektes.
  • Geringer Grad der Vernetzung mit dem Informationsangebot in der Mediothek.

In der Planung der zukünftigen Zusammenarbeit wurde die 'virtuelle Werkstatt' erläutert. Gruppen, die sich an unterschiedlichen Orten befinden, können gemeinsam an Dokumenten oder Produkten arbeiten. Nach Fertigstellung können die Ergebnisse im Foyer ausgestellt oder zum Download angeboten werden. Bisher gibt es kaum Erfahrungen mit dem Einsatz von virtuellen Werkstätten bei der Zusammenarbeit von Lehrerinnen und Lehrern und von Schülerinnen und Schülern. Es gibt aber inzwischen komfortable und leistungsfähige Systeme, dass erste Erfahrungen gewonnen werden können. Wesentlich sind die Erfahrungen, welche in den Erprobungs- und Projektphasen der Arbeitsbereiche der Grundschule gemacht werden konnten. Sie können Ausgangspunkt für weitere Diskussionen und auch Weiterentwicklungen sein.

Eduard Staffler als Teilnehmer an der Tagung - Oktober 1999


© Pädagogisches Institut Bozen
Zuletzt aktualisiert am 11.06.2007