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Oberschulzentrum Sterzing |
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Energie: "Wohin die Reise geht"
Herausforderungen und Perspektiven für die Zukunft; eine Veranstaltung des Unternehmerverbandes Südtirol für Direktoren und Professoren der Berufs- und Oberschulen im Eisack- und Wipptal Der Einladung des Unternehmerverbandes für Mittwoch, 28. September 2011, waren Direktoren und Professoren der Berufsschulen und mehrerer Oberschulen des Eisack- und Wipptales gefolgt. Die Veranstaltung fand im Seminarraum der Firma Troyer (Turbinenbau) in Sterzing statt. Nach einer kurzen Einleitung durch den Bezirksvertreter des Unternehmerverbandes Werner Kusstatscher stellte der Gastgeber und Firmenchef der Troyer AG in dritter Generation, Norbert Troyer, sein Unternehmen kurz vor. Der 1934 gegründete Betrieb produziert in Sterzing Peltron-, Francis- und Kaplanturbinen, die in Kraftwerken in ganz Mitteleuropa zum Einsatz kommen. Momentan sind rund 115 Mitarbeiter beschäftigt, der erwirtschaftete Umsatz betrug 2010 etwa 21 Mio. Euro. Die derzeitige Auftragslage für das Unternehmen bezeichnete Norbert Troyer als hervorragend. Der Wettbewerbsvorteil des Unternehmens liegt ganz offensichtlich darin, dass neben den Bereichen Maschinenbau und Mechanik auch die Elektronik und Betriebssoftware zu den herausragenden Stärken dieses Südtiroler Technologieunternehmens gehören. Die gesamte Starkstrom-, Steuerungs- und Sicherheitstechnik der Anlagen wird inhouse geplant und umgesetzt. Nach dieser kurzen Präsentation wurden die Teilnehmer durch die Produktionshallen der Troyer AG geführt. Es folgten zwei Kurzreferate:
Robert Staffler, Geschäftsführer der Wolf System in Italien, wies in einer kurzen Ausführung darauf hin, dass Mitarbeiter in einem modernen Unternehmen neben der Fachkompetenz vor allem auch eine hohe Sozialkompetenz benötigen, und dass diese Anforderung in den Bildungsplänen der Berufs- und Oberschulen verstärkt berücksichtigt werden müsse. In der anschließenden Diskussion wurde ganz deutlich erörtert, dass junge Menschen vor allem eine breite Bildungsbasis und eine positive Haltung zum lebenslangen Lernen und zu Veränderungen in der Berufs- und Arbeitswelt benötigen. Das Spezialwissen in den einzelnen Fachgebieten verändert sich oft sehr rasch. Wichtig ist, dass SchülerInnen lernen wie man lernt, wie man sich moderner Informationssysteme bedient und wie man mit Informationen umgeht. Am Ende des Treffens lobte der Direktor des Unternehmerverbandes, Josef Negri, diese Initiative des Bezirkes und dankte den anwesenden Direktoren und Professoren für ihr Interesse. Die Veranstaltung wurde mit einem Umtrunk mit Buffet beendet. hph |
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