Oberschulzentrum Sterzing
 

Die Oberschule Sterzing feiert ihr 40-jähriges Bestehen

 

Ein Stück Wipptaler Geschichte

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Das Jubiläum sei eine „bedeutende Begebenheit im Wipptal“ und die Schule sei für Jugendliche ein „wichtiger Anker“, meinte Schulamtsleiter Dr. Peter Höllrigl, der zum Festakt erschienen war. In den letzten 40 Jahren ist das Leben in der Oberschule Sterzing von Schülern, Lehrern und Führungskräften gleichermaßen mitgestaltet und geprägt worden.

 

 

 

 

Durch den Festakt führte Dr. Franz Kompatscher, der sich mit großem Engagement für die Gestaltung und Organisation der Jubiläumsfeierlichkeiten im ganzen Schuljahr eingesetzt hat, im Besonderen für die Ausstellung „Schule einst und jetzt“, eine sehenswerte Zeitreise durch die letzten vier Jahrzehnte. Unzählige Fotos von Professoren, Direktoren und Schülern, von vielen durchgeführten Projekten, Lehrausgängen und Maturareisen, aber auch schulische Einrichtungsgegenstände und Unterrichtsmaterialien wie mechanische Schreibmaschinen oder die ersten Computer sind ausgestellt. Die Exponate veranschaulichen besonders, dass die Schule als wichtige Bildungsinstitution einem ständigen Wandel unterworfen ist.

 

 

1969 bis 2009. Das sind vier Jahrzehnte, in denen sich Großes in der Welt abgespielt hat: Der erste Mensch auf dem Mond; der verlustreiche Vietnamkrieg, der Fall der Mauer, der Zerfall der UDSSR, die Osterweiterung und, und, und. Es war das Jahr 1969, als in Sterzing die Lehranstalt für kaufmännische Berufe als Außenstelle von Brixen eingeführt wurde. 1971 gab es die erste Klasse des Realgymnasiums als Außenstelle von Brixen. Wenige Jahre später wurden beide Schulen selbständig und im Jahre 1996 erfolgte die Zusammenlegung von Handelsoberschule und Realgymnasium. Und heute präsentiert sich die Oberschule des Wipptales mit fast 350 Schülerinnen und Schülern, 60 Lehrerinnen und Lehrern sowie nicht unterrichtendem Personal.

Immer mehr Schulklassen kamen im Laufe der Jahre hinzu, allein seit dem Schuljahr 1972/73 haben sich in der Handels- bzw. späteren Handelsoberschule 2029 Schüler eingeschrieben. Ein Neubau der Schule war erforderlich. Dafür hat sich besonders Dr. Ledi Turra Rebuzzi eingesetzt. Als damalige Direktorin gelang es ihr zudem, erste Klassen mit der Fachrichtung Sport anzubieten. Auf dieses Engagement wies besonders Dr. Fritz Karl Messner in seinen Ausführungen hin, ebenso auf Karl Oberhauser, dem es als Politiker 1969 gelang, eine erste Klasse der Lehranstalt für kaufmännische Berufe den Jugendlichen in Sterzing als Bildungsangebot nach der Pflichtschule zu ermöglichen.

 

Nicht nur in der Vergangenheit, mehr noch in der unmittelbaren Gegenwart steht die Schule vor großen Herausforderungen. Dr. Andreas Meraner, Direktor der Schule, führte in seiner Rede als Hauptaufgaben der Schule die ständige Anregung zum Lernen, die Vermittlung von Bildungskompetenzen, eigenverantwortliches Handeln, die Wertschätzung der eigenen Kultur und den Respekt gegenüber Schülern mit Migrationshintergrund oder unterschiedlicher Begabungen sowie die „Erziehungspartnerschaft Schule-Elternhaus“ an. Sie müsse sich besonders bewähren, und zwar „in gemeinsamen Problemlösungen, in vereinbarten Erziehungs- und Lernstrategien und vor allem auch in der Anerkennung der gegenseitigen Rollenverteilung.“

 

Maria Osanna war selbst Schülerin und Lehrerin an der damaligen Handelsschule. Sie bekommt gegenwärtig als Vorsitzende des Elternrates viel von den schulischen Aktivitäten, aber auch von den anfallenden Problemen und gemeinsamen Problemlösungen mit. Die letzten Jahre und Jahrzehnte behält sie in positiver Erinnerung: die Prinzipien „Anpassung“ und „Flexibilität“ habe die Oberschule Sterzing konsequent umsetzen können. Optimistisch ist sie auch, was die Zukunft betrifft.

 

 

 

 

 

 

 

Clemens Girtler, Präsident des Schulrates, hob schließlich noch unter dem sozialen Hauptaspekt die Schule als wesentlicher Ort der Persönlichkeitsentwicklung, als Hort vieler Bildungsfacetten hervor.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Festakt wurde von einsatzwilligen Lehrern und kreativen Schülern mitgestaltet, im Besonderen mit einer Solo-Gesangseinlage der Schülerin Melanie Ploner (links im bild) sowie mit einer Solo-Tanzeinlage der Schülerin Irene Staudacher (Bild rechts).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Schulband unter der Leitung von Dr. Paul Brugger brachte mehrere musikalische Einlagen.

 

 

 

 

 

 

Schließlich wurden noch szenische Darstellungen aus dem Stück „Siegfrieds Blut“ von der Theatergruppe zum Besten gegeben. Seit drei Jahren steht die Theatergruppe der Oberschule unter der Leitung von Dr. Christof Anstein.

 

Die Feierlichkeit klang bei einem gemütlichen Beisammensein mit rockigen Hits aus den letzten Jahrzehnten aus.

 

 

 

 

 

 

 

Der Erlös aus den gesammelten Spenden kommt einer Waisenschule in Nepal zugute.

Carla Wild

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bürgermeister Dr. Fritz Karl Messner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Tanzeinlage von Irene Staudacher

 

 

 

Der Leiter der Theatergruppe Dr. Christof Anstein

 

 

 

 

 

 

 


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