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Oberschulzentrum Sterzing |
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Variationen über die Liebe - Aufführung der Theatergruppe
„Sieh doch einmal an, was Amor alles kann“ Auch im heurigen Schuljahr konnte Christof Anstein wieder zahlreiche Jugendliche der Oberschule Sterzing für das nun schon seit drei Jahren bestehende Theaterprojekt im Rahmen der Begabtenförderung begeistern. Dieses Mal drehte sich alles um ein Thema, das nicht nur Jugendlichen unter die Haut geht: die Liebe. Das Resultat kann sich sehen lassen: „Variationen über die Liebe“ - eine bunt gemischte Collage aus Schülertexten, bestehend aus Liebesgedichten, Liebeserklärungen und Liebesbriefen sowie klassischen Texten, unter anderem aus der Feder von William Shakespeare und Johann Wolfgang von Goethe. Bereits im Herbst wurde die Themenauswahl getroffen und die Schüler hatten die Möglichkeit, ihre eigenen Vorstellungen einzubringen und neue, frische Ideen einfließen zu lassen. Die intensive Probenzeit betrug dann nur knappe zwei Wochen, bis Mitte März die Premiere im Foyer der Oberschule vor zahlreichem Publikum über die Bühne ging. Im Stück wurde schnell klar, dass Liebe zahlreiche verschiedene Facetten hat, ebenso die Liebenden. Ob der schüchterne Schorsch, die lebenslustige Leonie, der feurige Enrico oder die enttäuschte Erna…alle haben ihre ganz persönlichen Erfahrungen mit Liebe gemacht - so variieren ihre Ansichten von Liebe und auch ihre Ausdrucksweisen. Früher verfasste man lange Briefe, um in die Gunst eines Mädchens zu fallen, heute scheint bereits eine knappe SMS zu reichen, um jemandem seine Gefühle mitzuteilen. In einer SMS lässt sich die Schüchternheit ja sehr gut verbergen, jedoch spätestens in der Szene „Ben und Anna“, in der zwei junge Verliebte mühsam versuchen, ein Gespräch aufzubauen, wird klar, dass auch heute die Hemmungen bei einer gerade beginnenden Romanze noch längst nicht überwunden sind. In ihren Rollen konnten die jungen Schauspieler durchaus überzeugen. Mit viel Elan und Einsatz präsentierten sie die verschiedenen Szenen einzeln, zu zweit, in Gruppen oder als Sprechchor, unterbrochen von musikalischen Einlagen der Schulband unter der Leitung von Paul Brugger. Abgesehen von der intensiven Auseinandersetzung mit Literatur forderte das Theaterstück auch einen auf die jeweilige Situation angemessenen Sprachenwechsel. Während die Szene „Auf der Alm“ in Dialekt gespielt wurde, bedienten sich Romeo und Julia einer dichterischen, sehr anspruchsvollen Sprache. Schülerinnen: Anna Oberrauch und Nadia Überegger
im Bild: die Theatergruppe der Oberschule unter der Leitung von Prof. Christof Anstein (ganz rechts) |
Liebe ...
.. feurig
.. reine Gehirnsache
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