Biotope und Landschaftsformen

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Pfitsch: Ein inneralpines Hochtal

Blick vom Talende talauswärts. Das Pfitschertal wurde durch einen nacheiszeitlichen riesigen Bergsturz verriegelt. Die Wassermassen stauten sich zu einem über 10 km langen See.

 

 

 

 


Das Pfitschertal führt von Sterzing gegen Osten. Landschaft, Gebirgsformationen und Lebensräume dieses Hochtales sind von einer eigenartigen Schönheit. Von Wiesen bei Sterzing ausgehend gilt es zunächst eine Steilstufe zu überwinden, an deren Ende steht man an der "Wöhr" und damit am Beginn eines von der Eiszeit geformten Trogtales. An der orographisch rechten Seite liegt der Tuxer Kamm mit seinen typischen breiten Gebirgsformationen. An der orographisch linken Talseite grenzt der Zillertaler Kamm das Tal gegen Süden ab. Kühn und bizarr ragen die Gipfel des Zillertaler Kammes empor, mit steilen Flanken und Wänden. Landschaftliche Gegensätze lassen besonders im Talschluß beim Besucher bleibende Eindrücke zurück: Satte Bergwiesen, dahinter die Flanken von Hochferner und Grießferner, zwei riesige Eiskaskaden mit einer Höhe von 800 Metern.

Berglandschaft im hintersten  Pfitschertal

Pfitscher "Möser"