Projekte des Schuljahres 2004/05

       

Naturerlebnistage auf der Plose

Interessantes zur Waldgrenze

Auf Grund der abnehmenden Temperaturen kommen Bäume im Gebirge nur bis zu einer bestimmten Höhengrenze, der Waldgrenze, vor. Diese liegt zwischen 1800 und 2200 Metern. Hauptsächlich wegen der Bewirtschaftung des Alpenraums durch Beweidung liegt diese Grenze jedoch meist nur bei 1900 Metern. Die wichtigsten Baumarten im subalpinen Bereich sind die Zirbe, die Lärche und die Fichte.

An die Waldgrenze in die Höhe schließt meist der sogenannte „Krummholzgürtel“ an. Als Krummholz wird zum Beispiel die Latsche bezeichnet. Zwischen den Latschen kommen Zwergsträucher wie die Alpenrose oder die Schneeheide vor.

die Schneeheide (Erica herbacea)
die Latsche (Pinus mugo)

Weiter in die Höhe kommen wir in den Bereich der alpinen Rasengesellschaften.

Der Krummseggenrasen ist an der stets herbstlichen Färbung leicht zu erkennen. Diese nur auf Silikatgestein vorkommenden Urwiesen bilden den höchsten Wiesentyp der Alpen. Die teilweise abgestorbenen und eingedrehten Blätter des Grases bremsen den Wind und dämmen dadurch die Verdunstung ein.

Auf den artenreichen Almwiesen konnten wir einige blühende Pflanzenarten bestimmen.

 

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