Das Konzept des offenen Unterrichts (z.B. der Stationenbetrieb) erfordert auch eine räumliche und organisatorische Öffnung. Das heißt auch, dass dieser Unterricht einer didaktischen Lernumgebung
bedarf, die unter anderem auch das griffnahe Vorhandensein entsprech-ender Medien bewerkstelligen soll.
Um bei der methodischen Strukturierung auch auf Bewährtes, bereits Erdachtes zurückgreifen zu können,
wird ein Ort eingerichtet, der einen solchen Zugriff leichter möglich machen soll. Der Vorteil eines
solchen „Wissenscontainers“, einer Wissensdatenbank oder einer Mediendatenbank liegt darin, dass die
Inhalte als aufbereitete, erprobte Bausteine für mehrere Anwender zu Verfügung stehen, mit didaktisch - methodischen
Angaben verbunden sind und jenes explorative Lern- und Lehrverhalten erzeugen sollen,
das der methodisch offenen also vielfältigen Gestaltungsmöglichkeit des Unterrichts entsprechen und
somit dem im Projektentwurf beschriebenen Kontakt zwischen Schülern, Lehrern und Thema unterstützen
soll.

In diesem Sinne ist die Mediendatenbank jene Infrastruktur, die methodisch offenen, das heißt methodisch
vielfältigen Unterricht, aber auch traditionellere Formen unterstützt. Insofern genügt sie nicht einem
Selbstzweck, sondern ist Mittel zum Zweck. Die Mediendatenbank unterstützt die Lehrerschaft in ihrem
Bemühen, den Unterricht so zu gestalten, dass die Nachhaltigkeit des Lernens gewährleistet werden
kann.