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Die Datenbank versteht sich als Informationsangebot für Lehrer und Schüler. Über eine Erweiterung
nach außen z.B. im Schulverbund muss nach der Projektphase nach-gedacht werden. Die Datenbank ist
jener Ort, der die Lehrer durch die Lehrer selbst in der Strukturierung ihres unterrichtlichen Angebotes
unterstützen soll.
Die Daten-bank soll dazu dienen, Informationen über Themen, die vor allem im Unterricht eingesetzt
werden können, ein-fach, schnell und bequem verfügbar zu machen. Diese Bausteine sind ständig
erweiterbar. Inhalte und Metho-denanleitungen sind ergänzbar, austauschbar oder können als völlig neue
Bausteine integriert werden.
Die Datenbank soll der Schule als Grundlage für eine Weiter-entwicklung der Didaktik bzw. für den Ausbau
und die Konsolidierung von offenen Lehrmethoden dienen. Dies in Anlehnung an den Konstruktivismus,
an die Gestalt-pädagogik und an die fünf Disziplinen von Peter Senge (Senge,P., Die fünfte Disziplin,
2001). Die Datenbank soll das Wissen der Schule vernetzen und Zugänge zum Knowhow der Lehrer
ermöglichen.
Als Wissenscon-tainer“ ist sie für alle Formen von Materialien offen. Inso-fern definiert sich auch der
Betriff „offenes Lernen“ als jene Organisationsplattform, die entsprechend eines Methodenkanons oder
Methodenpools Auswahlmöglich-keiten anbietet, die theoretisch durchdacht und praktisch erprobt sind.
Die Datenbank als Möglichkeit der Wissensvernetzung und damit des Wissensaustausches ist für alle erarbei-teten Unterrichtsmodule oder Unterrichtseinheiten für traditionelle Formen wie für neue Formen
offen. Sie differenziert nicht, sondern macht transparent, was ein anderer erdacht hat. Sie bietet an, was
die Lehrpersonen bereit sind zu geben und auszutauschen. |
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Die Datenbank ist eine eigene Verwaltungseinheit und somit klar von der Bibliothek abgegrenzt. Die Bibliothek verwahrt Buchbestände, die keiner inhaltlichen Verände-rung unterzogen sind. Die Bibliothek steht aber pädago-gisch und didaktisch gesehen in einer sehr engen Bin-dung mit der Mediendatenbank, da im jeweiligen Bestand der einen auf jenen der anderen Struktur hinge-wiesen wird. Das Material der Mediendatenbank ist mit dem Material in der Bibliothek „verlinkt“ und umgekehrt auch. Sie ist Ausdruck dafür, dass die zu erwerbende Medienkompetenz ein wichtiges Prinzip sein soll und dass unter den Lehrpersonen die Teamarbeit Vorrang vor dem Einzelkämpfertum erhält.
Der Auftrag der Datenbank ist pädagogoisch-didaktisch definiert. Sie ist ausgerichtet auf jenes Material,
das selbst erarbeitet und primär auf den Unterricht ausge-richtet ist, das die methodische Einsetzbarkeit
reflektiert und das so strukturiert wird, dass es zum einen jederzeit leicht abänderbar, ergänzbar oder
erneuerbar ist, zum andern sehr einfach entlehnbar ist. |
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