
rechts: Schüler der Klasse 4B RG
Am 17. Oktober veranstaltete die Klasse 4B des Sportgymnasiums Sterzing im Rahmen ihrer Lehrwartausbildung für eine Gruppe von Volksschülern der Gemeinde Brenner eine "Kinderolympiade". An verschiedenen Stationen boten die Oberschüler für ihre kleinen Kollegen verschiedene Bewegungsspiele an, die jeweils in Kleingruppen durchgeführt werden konnten. Ziel der Aktion war es, den 6-10-Jährigen Freude und Spaß an der Bewegung zu vermitteln.
Sackhüpfen, Hindernislauf, "Insel-Springen" - das waren nur einige der Möglichkeiten, die den Volksschülern der Gemeinde Brenner am Nachmittag des 17. Oktober in der Sterzinger Sportzone geboten wurden. Die Schüler der Klasse 4B des Sterzinger Sportgymnasiums hatten mit Hilfe ihrer Professoren Werner Crepaz und Werner Holzer verschiedene Stationen aufgebaut, und die Volksschüler hatten zwei Stunden Zeit, um in Kleingruppen an den einzelnen Stationen ihre Geschicklichkeit unter Beweis zu stellen. Gefragt waren dabei allerdings nicht Einzelkämpfertum, sondern eher Teamarbeit und Sozialkompetenz.
"Den Kleinen sollte bewusst gemacht werden, dass Bewegung etwas Angenehmes ist und Spaß macht. Das ist in Kleingruppen und in spielerischer Form am besten möglich", so die beiden Begleitlehrer. Es sei auch das Ziel gewesen, den Volksschülern einige Ideen mit auf den Weg zu geben, die diese dann in ihrer Freizeit bzw. in den Sommerferien immer wieder aufgreifen könnten, "anstatt immer nur vor dem Fernseher oder vor dem Computer zu sitzen".

Für die Oberschüler war dieser Nachmittag ein Teil ihres Praktikums im Rahmen der Lehrwartausbildung, die an der Sportschule Sterzing in Zusammenarbeit mit der Universität Innsbruck angeboten wird. Die Sportschüler sind am Ende dieses Kurses geprüfte Lehrwarte und können ihr Wissen dann etwa in Fitnessstudios oder Sportzentren anbieten.
Ein Teil der Ausbildung erfolgt fächerübergreifend im Rahmen des Schulunterrichts, ein anderer Teil an einigen Wochenenden in Blockform in Innsbruck.
Unter anderem müssen die Oberschüler dabei auch ihre didaktischen Fähigkeiten schulen, und dies nicht nur in der Theorie, sondern, wie an diesem Nachmittag, immer wieder auch in der Praxis. Zugleich sollen solche Nachmittage auch dazu dienen, die Schulen im Wipptal im Rahmen des Schulverbundes besser miteinander bekanntzumachen und zu vernetzen.
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