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Go climb a rock - Projekt Klettern

Mit Ausnahme von zwei Schülern, die sich vorentschuldigt hatten, trafen alle Schüler pünktlich um 7.55 Uhr in Stange in der Sportzone ein.

Nach anfänglicher Besichtigung der Kletterwand in der Halle und ein paar einleitenden Worten des Referenten Paul Trenkwalder, starteten die Schüler mit einem Aufwärmprogramm aus Ballspielen und Gymnastik.

Nach erfolgter Aufwärmung ging's an die Knoten. Geduldig erklärte der Referent die wichtigsten Knoten, von denen besonders der Achterknoten und der Halbmastwurf geübt wurden, da sie besonders für die vorgesehenen Kletterübungen benötigt wurden. Bei eifrigen Knotübungen, gegenseitigen Korrekturen und Beratungen, machte man sich noch mit Klettergurten, Seil, Kletterschuhe, Verwendung von Karabinern und Schraubkarabinern vertraut. Eingehend wurden die Sicherheitsmaßnahme beim An- und Abseilen durchgenommen, die Vor- und Nachteile beim Abseilen durch einen Klemmkarabiner erklärt.

Jedes Kletterpaar musste nun vor dem Einstieg seine Knoten vom Referenten überprüfen lassen. Einer/e übte das Klettern an unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden an der Wand; der andere Partner hatte zu sichern. Die Wand war mit leichten bis mittelschweren Schwierigkeitsstufen ausgestattet, und so konnten sich Anfänger an einer einfachen Kletterroute versuchen, Könner unter den Schülern widmeten sich Überhängen und Schräghanglagen.

In den Wartepausen erkundigten sich die Schüler immer wieder über die Klettertechnik, gymnastische Vorbereitung und Klettertraining. Der Referent gab bereitwillig Auskunft. Durch die angeregte Arbeitsweise entschlossen sich sogar Schüler, die aufgrund erklärter Höhenangst als Seilsicherer oder als Zuschauer fungierten, einen Versuch zu wagen.

 

Nach einer kurzen Pause um 10.30 Uhr, wo sich die Schüler in der angrenzenden Bar stärkten, ging es in der zweiten Hälfte weiter. Kurz vor 12 Uhr merkte man aber doch die zunehmende Erschöpfung. Gemeinsam wurde aufgeräumt und nach abschließenden Worten des Referenten konnten die Schüler um 12.05 Uhr entlassen werden.

"Einmal etwas anderes ... " war am Schluss der allgemeine Tenor bei den Schülern. Diese Zufriedenheit über eine andere Form des Sportunterrichtes mit wertvollen Anregungen spürten auch wir Referenten.

 

 

 

 

 



Die Kursleiterin
Mag. Michaela Pechlaner

 

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