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Eine lange Nacht im jungsteinzeitlichen Archeoparc
Wir, die Klasse 1B Hob, haben vom 31.09.08 bis 1. 10. 08 den Archeoparc in Schnals besucht. Wir besuchten den Archeoparc um uns besser kennen zu lernen und Erfahrungen über die Jungsteinzeit zu machen, da wir dies auch in Geschichte durchgenommen haben.
Gegen 10.30 Uhr trafen wir im jungsteinzeitlichen Park ein. Nach der Begrüßung, durch die Betreuerinnen Maria und Johanna legten wir unser Gepäck zur Seite und machten uns auf eine Wanderung. Auf dem Rückweg mussten wir in Gruppen so viele essbare Pflanzen wie möglich sammeln. Dabei bemerkten wir, dass wir uns mit Pflanzen in der Natur nicht besonders auskannten. Nach einer kurzen Pause trafen wir uns alle zur Besichtigung des Museums. Johanna stellte uns verschiedene Gegenstände vor, die in der Jungsteinzeit als Waffe oder Werkzeug benutzt worden sind, z.B. Pfeil und Bogen, die auch Ötzi bei sich trug. Danach zeigte uns Maria, wie man mit einem Feuerstein (Pyrit) und getrockneten Schimmelpilzen ein Feuer entfachen kann.
Bevor wir das Abendessen herrichteten, machten wir noch ein kleines Gemeinschaftsspiel. Zur Zubereitung des Essens wurden wir in Gruppen eingeteilt. Es gab eine Feuergruppe, eine Brotgruppe, eine Kochgruppe, und was man eben noch so alles für ein jungsteinzeitliches Kochen braucht.
Während der Eintopf kochte, schossen wir auf einer extra angelegten Wiese mit Pfeil und Bogen. Das Brotbacken gelang nicht jedem besonders gut.
Dafür schmeckte der Eintopf mit Karotten, Lauch, Fleisch, Gerste, wildem Majoran und Selleriewurzel umso besser.
Gegen Abend wurde es erst richtig lustig. Wir machten eine Fackelwanderung, die eher zu einer Schreckenswanderung wurde. Einige versteckten sich in den nahe gelegenen Büschen und erschreckten die übrigen, als diese vorbeigingen.
Wir wussten, dass noch eine lange Nacht vor uns lang, deshalb hielten wir uns mit Witzen wach. Mitten in der Nacht fingen wir an Brot zu backen oder um das Lagerfeuer zu tanzen. Einige gingen gegen drei Uhr ins Museum schlafen, andere hingegen machten die Nacht durch.
Am nächsten Morgen, als alle total kaputt am Frühstückstisch saßen, besprachen wir den restlichen Tagesablauf. Da wir alle ziemlich müde waren, hatte keiner mehr wirklich Lust etwas zu unternehmen, daher schliffen wir nur noch ein paar Steine (Specksteine) als Andenken.
Gegen 10.30 packten wir unser Gepäck und machten uns, auf unser Bett daheim freuend, auf die Heimreise.
die Klasse 1B Hob
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