Oberschulzentrum Sterzing
 

Streiflicht 1/08

Ein Blick in die B&M
Jänner 2008

 

Hallo, Ciao, hi, bonjour, hola, Salve!

Wir, Moni und Hanspaul, Betreuer der B&M (=Bibliothek & Mediothek), versuchen für unsere Schulgemeinschaft einen offenen Ort der Begegnung, ein Lese- und Informationszentrum mit multimedialer Ausstattung zu bieten.


Wir verstehen uns als Fächer übergreifende Lernwerkstatt zur Förderung der Freude am Lesen, Lernen und Schreiben. Unsere Räume sollen zu einem beliebten Treffpunkt werden, wo Kreativität in der Gruppenarbeit oder ruhiges und angenehmes Lernen Platz finden.

 

Denn: „NACH DEM WISSEN, IST DAS NÄCHSTBESTE ZU WISSEN, WO MAN ES FINDET“  (S. Johnson).

 

Unser Angebot ist reichhaltig. Insgesamt verfügen wir über 20.000 Medien. Es reicht vom aktuellen Bestseller bis hin zum Klassiker und wird ergänzt durch Sachbücher aus allen Fachbereichen. Dazu kommen Videofilme, DVD's, Hörbücher, Spiele, Zeitschriften und fertige Unterrichtseinheiten (Stationenbetriebe).

Unsere multimediale Bibliothek ist mit Computerarbeitsplätzen mit Internetzugang ausgestattet. Die Mediothek verfügt über einen Computerarbeitsplatz; ist ausgestattet mit einer HiFi-Anlage, DVD- sowie VHS-Recorder und Digitalreceiver.

 

 

Moni: “Als hauptamtliche Bibliothekarin bin ich für Beratung und Betreuung unserer Nutzer zuständig. Ich freue mich auf eure Ideen und Wünsche.“

 

 

 

Hanspaul: „In der Mediothek verwalte ich etwa 2.000 Medien, v.a. Filmmaterial zu aktuellen Themen. Zudem gestalte und aktualisiere ich die Schulhomepage.

 

 

In unserer Arbeit werden wir von mehreren Lehrpersonen unterstützt:


Dr. Frötscher (Bibliotheksleiterin, im Bild links), Dr. Mick, Dr. Messner, Dr. Wild.
Als Team liegt unsere Stärke in den vielfältigen und aktuellen Angeboten, in den großzügigen Öffnungszeiten und im Versuch, stets benutzerfreundlich zu handeln. Wir informieren euch auf unserer Schulhomepage ständig über alle Termine, Aktionen, Neuankäufe und andere Highlights.


Erfolge, Siege und anderes Erfreuliches

Da es sehr schwierig ist, bei diesen Nachrichten immer auf dem letzten Stand zu sein, kann es natürlich sein, dass die eine oder andere Erfolgsmeldung fehlt.
Wir freuen uns natürlich mit allen und über alle Siege, die unsere Schüler/innen einfahren. Riesentorlauf in Cortina (1.12.2007)
18. Platz                                    Mair Magdalena
Slalom in Sulden (10.12.2007)
4. Platz                                       Peintner Doris
15. Platz                                    Geyr Cramen
16. Platz                                    Senoner Florian
Riesentorlauf in Sulden (11.12.2007)
13. Platz                                    Planatscher Sabine
18. Platz                                    Überegger Nadia
Italienpokalrennen in Antholz (1. und 2.12.2007)
Sprint
6. Platz                                       Holzmann Carmen
10. Platz                                    Sanfilippo Federica
8. Platz                                       Frank Johanna
Verfolgung
4. Platz                                       Sanfilippo Federica
7. Platz                                       Holzmann Carmen
9. Platz                                       Frank Johanna

 

Martin Ritsch hat vom Panathlon Club Brixen am 19.12.1007 einen Anerkennungspreis für seine guten sportlichen und schulischen Leistungen erhalten. Der Sach- und Geldpreis wurden ihm zusammen mit einer Urkunde anlässlich der Weihnachtsfeier des Clubs übergeben. Dabei konnte man dann auch entdecken, dass Martin nicht nur ein guter Fußballer ist, sondern auch eine Karriere als Skifahrer machen hätte können. Charlotte Hartung, Schwimmerin, besucht heuer die 1. Klasse und hat am 8. und 9. Dezember am 15. Internationalem Nikolausschwimmen in Kaufering teilgenommen. Ihre Leistungen können sich sehen lassen:
Über 50m Rücken  war sie Tagesschnellste mit neuem Veranstaltungsrekord. Bei einer Zusatzwertung (Fünfkampf geschwommen über 2 beliebige 50m Strecken und 2 beliebige 100m Strecken plus 200m Lagen) erreichte sie den ersten Platz für den Jahrgang 1993. Außerdem erzielte sie den ersten Platz für den Jahrgang 1993 im 50m, 100m, 200 m Rücken und im 50 m Kraulen und 200m Lagen sowie den 2. Platz im 100m Kraulen. Sie trainiert in der heurigen Saison in Brixen, da das Sterzinger Schwimmbad saniert wird. Diese Zusatzbelastung hat sie bisher hervorragend gemeistert.

Bei der Biathlon-Nachwuchs-Italienmeisterschaft in Forni Avoltri erreichte Federica Sanfilippo im Sprint den 2. Platz, Johanna Frank aus der 1c den 7.
In der Verfolgung wurde Johanna Frank 9., Federica Sanfilippo 4. und Carmen Holzmann (3b) 10.Neben den sportlichen Erfolgen darf sich unsere Schule auch mit unternehmerischen schmücken: Die 4B der Handeloberschule erreichte auf der Übungsfirmenmesse in Bratislava den 3. Platz für den besten Katalog und belegte in der Gesamtbewertung den 6. Rang. Herzliche Gratulation!


Nachprüfungen

Wie schon im letzten Streiflicht angekündigt, werden im heurigen Schuljahr die Nachprüfungen wieder eingeführt.
Ausgenommen von den Neuregelungen sind die Schüler/innen der 5. Klassen, die entweder zur Abschlussprüfung zugelassen werden oder nicht. Für die 1.-4- Klassen gilt Folgendes:
Wer im 1. Semester ungenügende Leistungen in einem oder mehreren Fächern erbringt, muss im 2. Semester die Aufholmaßnahmen (in der Regel im Ausmaß von 15 Stunden) nutzen, die die Schule anbietet. Die Eltern können auch eine schriftliche Erklärung abgeben, dass sie die Verantwortung für das Aufholen der Lernrückstände selbst übernehmen. In jedem Fall müssen die betroffenen Schüler/innen eine Prüfung über den nachgelernten Lernstoff ablegen. Über das Ergebnis werden die Eltern  informiert.
Bei den Bewertungskonferenzen am Schulende entscheidet der Klassenrat über die Versetzung, die Nichtversetzung oder darüber, dass diese Entscheidung aufgrund einer durchzuführenden Nachprüfung auf die Zeit vor Schulbeginn des nächsten Jahres verschoben wird. Das sind vereinfacht die Maßnahmen, die das Gesetz vorsieht. Das Lehrerkollegium entscheidet über die Art und Weise, wie diese Neuregelungen an der einzelnen Schule umsetzbar sind, über die methodische und didaktische Vorgehensweise; der Schulrat genehmigt den organisatorischen Rahmen. Das Lehrerkollegium hat sich auf folgende Verfahrensweise geeinigt:

  • Stütz- und Aufholmaßnahmen sind fester Bestandteil des Bildungsangebotes der Schule.
  • Voraussetzung für ein erfolgreiches Lernen am Nachmittag ist die Absprache der Schüler/innen mit der Fachlehrperson und der Lehrpersonen untereinander: Schüler/innen bringen die Übungen und Aufgaben der eigenen Fachlehrperson mit und erhalten individuelle Hilfe. Dadurch kann persönlich auf sie eingegangen werden, gleichzeitig sind sie aber auch selbst gefordert und müssen eigenverantwortlich arbeiten.
  • Um den Lernerfolg der Schüler/innen zu sichern, ermöglichen die Lehrpersonen den Schülerinnen und Schülern durch Aufgabenstellungen und Übungen die Vertiefung der Inhalte zu Hause.
Die Eltern werden beim Auftreten von größeren Lernschwierigkeiten informiert. Nach den Bewertungskonferenzen des ersten Semesters werden Aufholmaßnahmen organisiert. Diese Aktivitäten werden für die einzelnen Klassenstufen und Fächer von den Fachgruppen hinsichtlich der inhaltlichen und methodischen Gestaltung vorbereitet, damit sie den Lernbedürfnissen möglichst gut entsprechen. Die Klassenräte entscheiden, wer an diesen Aktivitäten in welchen Fächern und Fachbereichen teilnehmen muss.
Jede Fachlehrperson schlägt die Inhalte, die zu erreichenden Ziele und die Art der Überprüfung vor, welche vom Klassenrat beschlossen werden. Die Aufholaktivitäten umfassen in der Regel einen Kurs von 15 Stunden. Die Lernbereiche sind folgende:
  • Deutsch/Latein
  • Italienisch
  • Englisch
  • Französisch/Spanisch
  • Biologie/PCL/Erdwiss./Wirtschaftsgeographie
  • Mathematik/Physik
  • Phil./Gesch./Kunst/Sport
  • WiGe/Recht/Finanz/VWL
  • BWL/EDV-ITB
In den Lerngruppen betreut eine Lehrperson in der Regel eine Gruppe von 10 Schülern.
Sinnvoll erscheint, dass ein Schüler nicht mehr als 3 Kurse besuchen muss.
Die Lerngruppen werden klassenübergreifend gebildet; wenn möglich werden die Schüler/innen von zwei Fachlehrpersonen betreut, die in enger Absprache mit der Fachlehrperson des jeweiligen Schülers/der jeweiligen Schülerin stehen, falls diese nicht selbst die Lerngruppe unterrichtet.
Insgesamt werden Lernformen eingesetzt, die die Eigentätigkeit der Lernenden in den Vordergrund stellen. Die Schüler/innen dokumentieren die besuchten Aufholmaßnahmen mit den behandelten Inhalten und mit der Unterschrift der Lehrperson(en), die den Kurs hält. Nach Ende des Aufholkurses findet eine formale Überprüfung des Aufholprozesses statt.
Diese Überprüfung erfolgt anhand von Aufgabenstellungen, die spezifisch auf die Kompetenzen ausgerichtet sind, die es zu entwickeln galt. Dabei ist vor allem der feststellbare Lernfortschritt zu berücksichtigen, ebenso das Bemühen der Schüler/innen, die Lernschwächen zu beheben. Das Erreichen der Grundkompetenzen und die Festigung der Grundkenntnisse, die das Erreichen der folgenden Lernziele ermöglichen, stehen im Vordergrund der Aufholmaßnahmen und deren Überprüfung. Die Schule legt zwei Wochen fest, in denen diese Überprüfungen stattfinden, einmal Mitte April und einmal Mitte Mai. Alle Schüler/innen mit negativen Bewertungen im 1.Sem. müssen an diesen Überprüfungen in allen betroffenen Fächern teilnehmen. In der Regel nehmen die Schüler/innen den ersten Termin wahr, nur in Ausnahmefällen (z.B. längere Krankheit, schwerwiegende Gründe) können sie die Überprüfung in der zweiten vorgesehenen Woche ablegen. Die Eltern werden über den Ausgang der Überprüfung schriftlich informiert. Die Beurteilung der Lehrpersonen enthält dabei auch Hinweise auf das weitere Beheben von Lernschwächen.
Außerdem erhalten die Eltern unmittelbar nach Unterrichtsende bzw. nach der Entscheidung, dass die Versetzung aufgeschoben wird, eine Mitteilung über die vom Klassenrat vorgesehenen verpflichtenden Aufholmaßnahmen. Die Eltern können der Schule schriftlich mitteilen, dass sie selbst für das Aufholen der Lernrückstände sorgen; in diesem Fall müssen die Schüler/innen die von der Schule angebotenen Maßnahmen und Aktivitäten nicht in Anspruch nehmen. Die Teilnahme an den formalen Überprüfungen ist aber verpflichtend.Über weitere Maßnahmen wird das Plenum im 2. Semester entscheiden.

Termine
15.01.2008     Schülerausschusssitzung (6. Stunde)
24.01.2008 Schülerrat (5. Stunde)
Ende Jänner/Anfang Februar Bewertungskonferenzen
03.-10-02.2008 Semesterferien
12.02.2008 Tag der Berufs- und Studienorientierung für die Abschlussklassen (organisiert von Prof. Annamaria Mayr und Prof. Claudia Brüne) mit unseren ehemaligen Schülerinnen und Schülern
13.02.2008 Elternabend zum Thema „Rechtsradikalismus“
15. und 16.02. 2008 Tage der offenen Tür (Gesamtleitung Dr. Franz Kompatscher)
18.02.-01.03.2008 Betriebspraktikum der 5. Klassen HOB
29.02.2008 Schülerausschusssitzung (2. Stunde)
03.03.2008 Schülerrat  (5. Stunde)
03.-07.03.2008 dritter Termin zum Aufholen der Lernrückstände auch dem letzten Schuljahr (Art. 12)

 

 

 

 


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