Am Mittwoch, den 17. Januar, hat die Klasse 1 A St. Pankraz eine „kulturelle Reise nach Afrika“ unternommen. Die „Eine-Welt-Gruppe“ aus Lana hat uns angeboten mit ihnen nach Senegal Dakar und Kenia zu reisen, nicht wirklich, klar J, aber geistig. Herr Ivo Passler aus Lana, Frau Adja Traore und Herr Mohamadou Niang entführten uns mit ihren Erzählungen und Tänzen in ferne Welten. Es ging vor allem um die Vermittlung des gegenseitigen kulturellen Respekts voreinander.
Die drei interessanten Stunden wurden zweisprachig gehalten, Herr Passler und unsere Mitschülerin Cristina waren unsere Übersetzer, wenn unsere Italienischkenntnisse nicht ausreichten. Besonders beeindruckt haben uns die Musik und die Tanzeinlagen von der Tänzerin Frau Traore. Man hat gemerkt, wie sie die Musik und den Rhythmus im Blut hat. Herr Niang, vom Volk der „Wolof“, hat uns von Senegal erzählt, von dem Alltagsleben und der Kindererziehung. Die Kinder haben großen Respekt vor ihren Eltern und sind eigentlich mit ihrem Leben voller Entbehrungen zufrieden. Die Schule ist in Senegal natürlich ganz anders als hier: die Klassen sind sehr viel größer und die SchülerInnen dort haben nicht diese technischen Ausstattungen, die wir ganz selbstverständlich finden. Außerdem können nicht alle in die Schule gehen, weil sie mit ihrer Arbeit die eigene Familie unterstützen müssen oder die Familie hat einfach nicht die finanziellen Mittel, das Schulgeld bezahlen zu können. Wir haben einen kurzen Film gesehen über die Slums in Nairobi in Kenia, Ostafrika. In diesem Elendsviertel in der Fünf-Millionenstadt Nairobi gibt es überhaupt keine Infrastrukturen, d.h., dass das Abwasser (!) einfach in offenen Waalen durch die Blechhütten-Siedlung rinnt. Andererseits gibt es in der City von Nairobi so luxuriöse Einkaufszentren, die wir sie in unserer näheren Umgebung gar nicht haben. Aber gerade dieser enorme Gegensatz ist typisch für ein sogenanntes „Entwicklungsland“.
Wir danken der „OEW-Gruppe“ für ihre interessanten Informationen, dass sie uns einen kurzen Einblick in das Alltagsleben in Senegal und Kenia auf so kurzweilige Art und Weise vermittelt haben!
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