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Das lustige Leben des Schimpansen Sammy

 

„Hallo, ich bin der Schimpanse Sammy und ich bin am 28. Juli 1999 geboren. Ich bin im Zoo Affi geboren. Meine Eltern waren Antonio und Roswita, die mittlerweile schon verstorben sind. Ich habe mit meiner Freundin Luisa auch schon Kinder, sie heißen Philipp und Ida.
Jeden Tag kommen Menschen um uns anzuschauen, obwohl ich das nicht verstehe, wieso sie uns so bewundern, wo sie doch auch ursprünglich Affen waren! Am meisten hasse ich diese Clowns, die Fotos von uns schießen. Wie heißen die gleich: „Paparazziiiiis“.
Am meisten freue ich mich, wenn der Schimpansenwächter kommt und uns Futter bringt: „Mann, ich liebe Fressen!!!“
Ich tolle auch oft und gerne mit meinen Kindern Philipp und Ida herum. Aber wenn Affi schließt, setzen wir unsere tollste Aktivität ein. Denn Schimpansen können nämlich fliegen, das weiß nur kein Mensch, denn wir haben unter dem Fell Flügel. Ich erzähle euch auch, was Giraffen in der Nacht so machen. Giraffen können sich so klein machen, wie ein Marienkäfer und stehlen dann den Nashörnern das Futter.
Wenn es Tag wird, werden wir wieder normal. Wir haben in unserem Gehege auch Nachbarn, die heißen Federico und Helga mit ihren Kindern Max und Moritz. Max und Moritz und Ida und Philipp spielen oft miteinander. Doch oft streiten sie miteinander, wie jetzt gerade. Max sagt zu Moritz: „Du blöder Pawianhintern!“ Darauf sagt Moritz zu Max: „Du bist dann einfach ein behindertes Kamel!“ Und so geht das ununterbrochen weiter, bis dann Vater Federico eingreifen muss. Federico ruft: „Max, du gehst in diese Ecke und Moritz, du in die andere!“ Sie müssen dann eine Stunde in der Ecke stehen; bei meinen Kindern ist es genau das Gleiche, aber ich bin warmherzig und lass sie nur eine halbe Stunde in der Ecke stehen. Es gibt nur selten Tage, an denen sich die Familienkinder nicht streiten.
Ok, zugegeben ich und Federico hatten auch oftmals Zoff. Und so ist eigentlich mein alltägliches Leben, oftmals spannend, oftmals nicht, doch weitere 20 Jahre überlebe ich das hier nicht.“

Erzählt von Peter Kuppelwieser, 1B

 

 

 
   

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