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AUTONOMIE - ZEHN JAHRE DANACH Die Autonomie der Schulen ist in Südtirol bereits acht Jahre alt. Betrachtet man die ersten Pilotprojekte (http://www.blikk.it/angebote/schulegestalten/se_suedtirol/ses213.htm), kann man von einer zehnjährigen Erfahrung sprechen. von Ledi Turra Rebuzzi
Zeit für ein Fazit? In der Baseler Resolution der Europäischen Schulleitervereinigung vom Mai 2008 heißt es „Die Kriterien von Lissabon können nur in autonomen Schulen erreicht werden. Autonomie ist das Recht – aufbauend auf einem demokratischen Grundverständnis – eigene Entscheidungen zu treffen auf der Grundlage von Vertrauen, Respekt, Transparenz und einer Rechenschaftskultur, die sowohl horizontal und vertikal zu verstehen ist.“ ( http://www.esha.org/modules.php?name=mlContent&pid=92&newlang=german )
Die selbstständiger werdenden Schulen tragen selbst die Verantwortung für die Qualität ihrer Arbeit. Der Schlüsselbegriff „Schulentwicklung“ ist in Südtirols Schulen tief verankert, wie die Schulprogramme und Leitbilder der Einzelschulen beweisen. Dazu bietet der Südtiroler Bildungsserver blikk, Akronym für b ildung l ernen i nformation k ommunikation k ooperation, eine sehr ausführliche Information und Dokumentation ( http://www.blikk.it/angebote/schulegestalten/se_suedtirol/ses300.htm ). Auf der sitemap http://www.blikk.it/angebote/schulegestalten/se_suedtirol/sitemap.htm finden Sie eine Übersicht über alle behandelten Bereiche. Konkrete Anregungen und Denkimpulse für aktives Gestalten von Schule werden auf der Arbeitsumgebung http://www.blikk.it/blikk/angebote/schulegestalten/medio.htm all jenen Lehrpersonen und Eltern angeboten, die sich mit dem Lernen auseinander setzen wollen.
In der oben zitierten Baseler Resolution fällt der Begriff „Rechenschaftskultur“ auf, der im herkömmlichen Schulsystem fehlte. Die autonomen Schulen überprüfen die Schritte ihrer Qualitätsentwicklung. Zur schulinternen Evaluation findet sich im Bildungsserver eine Arbeitsumgebung http://www.blikk.it/blikk/angebote/schulegestalten/eva/infothek.htm , in der sowohl Evaluationsmethoden und -instrumente als auch Praxisbeispiele einzelner Schulen zu den verschiedenen Qualitätsbereichen vorgestellt werden. Viele Beispiele stammen aus den seit Jahren in Südtirol arbeitenden Evaluations-Werkstätten, einer Fortführung des international durchgeführten Projekts SEQUALS http://www.sequals.org/sequals_de/index.htm zur Unterstützung von Selbstevaluationsprozessen in Schulen auf ihrem Weg der Qualitätsentwicklung.
In den vergangenen Jahren haben die meisten Schulen genügend Erfahrungen im Bereich der internen Evaluation gesammelt und fragen sich nun, wie sie ihre Erfahrungen am besten sammeln und strukturieren können, dass sie auch für die Betrachtung der Schule durch die Dienststelle für externe Evaluation zielführend eingesetzt werden können. Zwei Beispiele dazu aus der Evaluationswerkstatt Bozen finden Sie auf http://www.blikk.it/blikk/angebote/schulegestalten/eva/evag1111.htm .
Wer sich in die Zielsetzungen, Aufgaben und Grundsätze der externen Evaluation von Südtirols Schulen einlesen möchte, sei auf http://www.schule.suedtirol.it/evaluation/ verwiesen, wo die Qualitätsbereiche eingehend dargestellt werden und auch Fragebögen und Literaturangaben zu finden sind. Ein interessantes Bemühen, europaweit eine Synergie von interner und externer Evaluation herzustellen, ist das vom Pädagogischen Institut koordinierte Netzwerk SYNEVA http://www.schule.suedtirol.it/pi/themen/synevanet.htm . Der Dialog zwischen interner und externer Evaluation führt zur Steigerung von Qualität – und das ist doch das Ziel aller Schulen.
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