Die Hexenverbrennungen

 

Viele unschuldige Bürger, hauptsächlich Frauen, wurden im Mittelalter verfolgt, als Hexen bezeichnet und gefoltert.
Die Priester und die Gläubigen waren alle von der Wahrheit der frauenfeindlichen Hexenlehre überzeugt. Die Verfolgungspraxis der Priester war sehr einflussreich und mächtig.

Welche Leute wurden im Mittelalter als Hexen und Hexer bezeichnet?

Die meisten verbrannten Hexen waren rothaarig, hatten Sommersprossen und Muttermale. Sie wurden auch oft als Hexen bezeichnet, weil sie Leute heilten oder Kräuter sammeln gingen. Oft war es auch so, dass Verwandte ihre Angehörigen anzeigten weil sie auf sie neidisch waren, oder weil sie hässlich waren.

Die Folterungen und Foltergeräte

Es gab hunderte von Foltermethoden, aber folgende wurden am häufigsten angewendet:
Vor dem Foltern musste man beweisen, dass die Angeklagte eine "Hexe " war. Man konnte es beweisen, indem man zum Beispiel eine angeklagte "Hexe" mit verbundenen Händen und Füßen ins Wasser warf. Wenn sie auf dem Wasser blieb und nicht unterging, war sie eine Hexe! Nun konnte man sie töten.

Es gab auch andere Methoden, zum Beispiel stach man der "Hexe" in ein Muttermal. Wenn dann Blut rausfloss , war sie eine "Hexe".

Oft quälte man eine Frau auch einfach so lange, bis sie zugab eine "Hexe" zu sein. Die Foltermethoden waren so, dass man ihnen zum Beispiel die Augen ausstach oder ihnen ein Bein wegschnitt. Ja, das waren harte Zeiten!

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Nach den Folterungen und dem Prozess wurden die Frauen getötet. Man verbrannte sie auf dem Scheiterhaufen oder man warf sie in einen Kessel mit heißem Öl. Es gab auch solche Arten von Särgen mit Stacheln, in denen man die "Hexen" fesselte und den Sarg dann zumachte.

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