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Die Gräber, in denen die reichen Ägypter ihre Toten bestatteten, erfüllten alle den gleichen Zweck: sie sollten die Überreste des Toten und seine Besitztümer vor Sandstürmen, Räubern und anderen Katastrophen schützen. Vor jedem Grab standen Opfertische, auf denen Speisen, Getränke, Möbel und andere Gaben für die Mumie niedergelegt wurden. Priester und Verwandte beteten darum, dass die Gaben angenommen würden. Die Gebete wurden in Steinplatten außerhalb des Grabes eingeritzt. |
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Die Mumifizierung ensteht entweder auf ganz natürliche Weise, z.B. durch Austrocknung, durch völligen Luftabschluss oder durch chemische Einwirkungen der natürlichen Umgebung, wie z.B. bei Moorleichen, oder durch Menschenhand, wie z.B. im alten Ägypten. Die Mumifizierung von toten Menschen im alten Ägypten ist seit dem Beginn des 3. Jahrhunderts v. Chr. nachzuweisen. Man reinigte den ganzen Körper, dabei entfernte man auch das Herz, das Gehirn und alle inneren Organe. Der Leichnam wurde dann mit Natron eingerieben und getrocknet. Nach einigen Wochen wurde er dann wieder abgewaschen und mit Harz, Binden und Kräutern eingepackt. Zum Schluss bandagierte man den Körper und schmückte ihn kostbar. |